MINSK, 27. Mai (BelTA) – Zwischen Belarus und Jugra soll ein regelmäßiger Börsenhandel etabliert werden, teilte der Pressedienst der Belarussischen Universellen Warenbörse (BUTB) mit.
Die Steigerung der Anzahl akkreditierter Unternehmen und die Sicherstellung ihrer regelmäßigen Teilnahme an den Börsenauktionen sei ein vorrangiges Arbeitsfeld der Belarussischen Universellen Warenbörse im Rahmen der Entwicklung des Börsenhandels zwischen Belarus und dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen – Jugra. Diese Aussage machte der Leiter der Abteilung für Außenwirtschaftstätigkeit der BUTB, Jaroslaw Kowaltschuk, während des Webinars „Stunde mit dem Handelsvertreter“, das die Handelsvertretung der Russischen Föderation in der Republik Belarus für die Wirtschaftskreise des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen veranstaltet habe.
„An der Börse wurden Bedingungen für eine direkte Zusammenarbeit mit mehr als 30.000 belarussischen Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen geschaffen, was den Unternehmen aus Jugra große Möglichkeiten eröffnet – sowohl beim Einkauf von Waren in Belarus als auch beim Absatz eigener Erzeugnisse. Wie die Erfahrungen mit anderen Regionen Russlands zeigen, nutzen vor allem kleine und mittlere Unternehmen den Börsenmechanismus aktiv. Deshalb zählen wir auf die Unterstützung des Exporthilfezentrums des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen, um lokale Unternehmen auf unsere elektronische Plattform zu holen. Dies ist eine vorrangige Kooperationsrichtung, die dem gegenseitigen Börsenhandel zusätzlichen Schwung verleihen und zur Steigerung des Handelsumsatzes beitragen wird“, betonte Jaroslaw Kowaltschuk.
Seinerseits hob der Leiter des Exporthilfezentrums des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen, Wiktor Tschebakow, die Bedeutung der Börse als Element der Außenhandelsinfrastruktur hervor und äußerte Interesse daran, die Zusammenarbeit mit der BUTB bei der Information der jugrischen Unternehmen über die Möglichkeiten des Einsatzes von Börseninstrumenten zu intensivieren.
„Die Börse kann als gute Startrampe für Unternehmer aus Jugra dienen, die auf den belarussischen Markt drängen möchten. Daher sind wir an einer Stärkung der Partnerschaft interessiert und bereit, gemeinsam Informations- und Schulungsveranstaltungen zum Börsenthema durchzuführen“, teilte der Leiter des regionalen Exporthilfezentrums mit.
Nach Angaben der BUTB hätten Unternehmen aus dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen im Jahr 2026 über die Börse ausschließlich Milchprodukte erworben. Daher sei die vordringlichste Aufgabe für die nahe Zukunft die Ausweitung der Warenpalette, die über Export- und Importbörsengeschäfte zwischen belarussischen und jugrischen Teilnehmern abgewickelt wird. Das Hauptaugenmerk werde dabei auf gegenseitigen Lieferungen von Agrarerzeugnissen, petrochemischen Produkten und Holzwaren liegen.
