Screenshot des Videos des Ersten Informationskanal
MINSK, 27. Mai (BelTA) – Die Produktion importsubstituierender Erzeugnisse ist im ersten Quartal des laufenden Jahres um mehr als 10 Prozent gewachsen. Das erklärte der erste stellvertretende Wirtschaftsminister Iwan Weschnowez in einem Interview mit dem Fernsehsender „Erster Informationskanal.“
Iwan Weschnowez stellte fest, dass gezielte Arbeit an der Importsubstitution geleistet wird. „Diese systematische Steigerung der Mengen importsubstituierender Erzeugnisse lässt sich auch in den Zahlen nachvollziehen. Das Jahr 2025 schlossen wir mit einem Wachstum der Mengen importsubstituierender Erzeugnisse ab: Sie überstiegen $29 Mrd., das ist ein Zuwachs von mehr als $6 Mrd. Das erste Quartal schlossen wir im Bereich der importsubstituierenden Erzeugnisse gut ab – ein Wachstum von mehr als 10 Prozent. Die Dynamik bleibt erhalten. Wir stimulieren gezielt Produktionen und Betriebe, um die Herstellung solcher Erzeugnisse zu organisieren“, erklärte er. Der erste stellvertretende Wirtschaftsminister betonte, die wichtigste Frage nach wie vor sei Preis und Qualität.
Einzeln wurde das Thema Innovationen angesprochen. „Für die Organisation der Produktion zur Herstellung innovativer Erzeugnisse gibt es das Staatliche Programm für innovative Entwicklung von Belarus für die Jahre 2026-2030. Die Projekte sind völlig unterschiedlich. Es gibt solche zur Herstellung von Komponenten für große Maschinen, die bei uns produziert werden. Als Beispiel kann ich das Projekt im Minsker Motorenwerk zur Organisation der robotergestützten Produktion von Zylinderblöcken und -köpfen nennen. Interessante Projekte werden im Bereich der Verbundwerkstoffe umgesetzt. Es gibt Projekte im Bereich der Biotechnologien und der Informatisierung. Daher richten wir das Programm für innovative Entwicklung in erster Linie auf Hightech-Projekte aus, die einen Multiplikatoreffekt für die gesamte Wirtschaft haben“, sagte Iwan Weschnowez.
