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MINSK, 16. April (BelTA) – Der Handelsumsatz zwischen Belarus und Kasachstan ist im Jahr 2025 um 24% gestiegen. Das teilte der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter von Belarus in Kasachstan, Alexej Bogdanow, Journalisten im Rahmen des Branchenforums „Belarus mjasnaja“ in Minsk mit.
Was die Handelsstruktur der beiden Länder betrifft, so stehen aus belarussischer Seite Rindfleisch und fertige Fleischerzeugnisse im Vordergrund. „Aus Kasachstan erhalten wir Metalle, Maschinenbauteile, Kosmetikprodukte und Erzeugnisse der chemischen Industrie. Aus der Lebensmittelgruppe sind Süßwaren (in Kasachstan gibt es zwei große Fabriken mit hoher Qualität), Mehl, Getreideprodukte, Sonnenblumenöl beliebt. Vor kurzem wurde in Minsk ein Handelshaus eröffnet, das zum weiteren Wachstum des bilateralen Handelsumsatzes beitragen wird“, so Alexej Bogdanow.
Nach den Ergebnissen des vergangenen Jahres stieg das Handelsvolumen um 24%, der belarussische Export erhöhte sich um 22% und überstieg erstmals in der Geschichte die Marke von 1 Milliarde US-Dollar. „Sehr produktiv war der jüngste Besuch des belarussischen Außenministers Maxim Ryschenkow in Kasachstan: Es gab ein herzliches Treffen mit dem Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew, das aufgrund der vertrauensvollen Beziehungen zwischen unseren Präsidenten über das protokollarische Maß hinausging. Das gibt einen starken Impuls für die Entwicklung der Zusammenarbeit“, sagte der Botschafter.
Das Thema des gegenseitigen Handels wurde offen diskutiert. „Wir verstehen: Nachhaltiger Handel ist eine Bewegung in beide Richtungen“, betonte Alexej Bogdanow.
Was die industrielle Kooperation betrifft, so sieht Belarus auch hier gute Perspektiven. „In Kasachstan arbeiten Montagewerke für belarussische Technik: Traktoren, Mähdrescher, Landmaschinen, Aufzüge. Wir prüfen die Möglichkeit, die Montage von MAZ-Fahrzeugen zu organisieren, insbesondere von Allradfahrgestellen, an denen ein stabiles Interesse besteht“, erklärte er.
Die von den Staatschefs gestellten Aufgaben werden erfüllt. „Es gibt viel zu tun, und wir sind auf eine langfristige, für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft eingestellt“, fasste Alexej Bogdanow zusammen.
