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27 Februar 2026, 15:17

Milch, Rindfleisch, Geflügelfleisch. Belarus will mehr Agrarprodukte in die Türkei liefern 

MINSK, 27. Februar (BelTA) - Belarus und die Türkei beabsichtigen, die Zusammenarbeit im Bereich der Landwirtschaft zu erweitern, sagte Minister für Landwirtschaft und Ernährung Juri Gorlow. Heute traf er sich mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Türkischen Republik in Belarus, Güçlü Cem Işık. 

Die Parteien erörterten Perspektiven für eine Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit in der Agrarindustrie und im Handel.

„Die Türkei bleibt ein bedeutender Partner von Belarus im Bereich der Versorgung mit Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Rohstoffen. Bis zum Jahr 2025 wird die Struktur der belarussischen Exporte von Babynahrung dominiert (die Wachstumsrate beträgt bis 2024 109%), sowie von Magermilch und Vollmilch. Butter und Käse sind traditionell gefragt“, hieß es. 

Belarus importiert aus der Türkei Obst, Beeren, Fisch, Gemüse- und Melonenprodukte sowie Süßwaren.

Belarus ist daran interessiert, die Präsenz auf dem türkischen Markt zu erhöhen, dessen Potenzial die aktuellen Liefermengen deutlich übersteigt. Die Prioritäten sind Milchprodukte (Butter, Käse, Milchpulver, Babynahrung) und die Fleischgruppe (Rindfleisch, Geflügelfleisch).

Juri Gorlow betonte, dass die belarussische Seite auf eine wirksame Zusammenarbeit abzielt, die auf der Erfüllung der getroffenen Vereinbarungen beruht.

Botschafter Güçlü Cem Işık wies auf die hohe Qualität der belarussischen Produkte hin, die er auf verschiedenen Ebenen bestätigt. Ihm zufolge ermöglicht die harmonische Kombination von industriellem Potenzial und landwirtschaftlichen Traditionen in Belarus die Produktion wettbewerbsfähiger Waren, deren Nachfrage in der Türkei deutlich höher sein kann. Der Diplomat betonte, dass die Zusammenarbeit der beiden Länder auf dem Prinzipien der Komplementarität und nicht des Wettbewerbs beruhe, und äußerte sein Interesse an ausgewogeneren und tieferen Handelsbeziehungen.

Im Anschluss an das Treffen vereinbarten die Parteien, die Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen der Agrar- und Ernährungswirtschaft umfassend zu fördern.
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