MINSK, 20. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat in einem Interview mit dem Fernsehsender RT die USA vor möglichen Folgen eines Krieges gegen Kuba gewarnt.
„Wenn ihr auch noch Kuba angreift und anfangt, mit den Kubanern zu kämpfen … Die Geschichte lehrt uns: Es wird euch teuer zu stehen kommen. Es werden sich Staaten finden, die Kuba sofort unterstützen werden. Und worauf das hinausläuft, ist schwer zu sagen“, erklärte Alexander Lukaschenko.
Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass Kuba im Gegensatz zum Iran in unmittelbarer Nähe an die USA liege. „Kuba liegt im Unterleib der USA, nicht weit von Donald Trumps Haus entfernt. Braucht ihr das? Das braucht ihr nicht“, sagte er.
Der Präsident äußerte die Auffassung, dass die USA normale Beziehungen zu den Ländern aufbauen sollten, die sich auf der westlichen Hemisphäre befinden. „Ihr braucht Kuba nicht zu treten. Auf Kuba, in Mexiko (das weiß ich gut), in Nicaragua, in Venezuela versteht die Mehrheit, was die Vereinigten Staaten von Amerika wirklich sind und dass man normale Beziehungen zu den Amerikanern aufbauen muss. Dann baut doch diese Beziehungen auf“, resümierte er.
