MINSK, 7. April (BelTA) – Die Belarussische Nationale Biotechnologie-Korporation (BNBK) ist vollständig mit Weizen aus eigener Produktion versorgt. Dies berichtete der Generaldirektor des Wissenschaftlich-Praktischen Zentrums für Landwirtschaft der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Sergej Krawzow, im BELTA-Projekt „Das Land spricht“.
Die Struktur der Anbauflächen hat sich in Belarus in den letzten 30 Jahren stark verändert. „Dabei wirken zwei Faktoren: der agroklimatische und der wirtschaftliche. Früher hatten wir die Belarussische Nationale Biotechnologie-Korporation (BNBK) im Kreis Puchowitschi nicht. Heute haben wir das Werk der BNBK in Betrieb, das mit Rohstoffen versorgt werden muss – mit Weizen einer bestimmten Glasigkeit und mit einem bestimmten Klebergehalt. Um das Werk zu versorgen, benötigt man etwa 1 Million Tonnen solchen Getreides. Die Züchter haben sich neu ausgerichtet. Früher arbeiteten wir auf die Backqualitäten des Weizens hin, heute auf die Bedürfnisse des BNBK-Werks“, betonte Sergej Krawzow.
Noch vor drei Jahren gab es Probleme, dieses Unternehmen mit Weizen der erforderlichen Qualität zu versorgen. „Im vergangenen Jahr haben wir das Werk vollständig mit dieser Kultur versorgt. Hier haben natürlich sowohl die Wissenschaft in der Züchtung als auch die Anbautechnologien dieser Sorten zusammengewirkt“, erklärte er.
