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Gesellschaft
17 April 2026, 20:57

Kirche, katholische Kirche, Moschee und Synagoge: Wandgemälde in Iwje repräsentiert die vier Konfessionen 

GRODNO, 17. April (BelTA) - In Iwje, das als Stadt der vier Religionen bekannt ist, ist ein weiteres Symbol der interkonfessionellen Eintracht entstanden – ein Wandgemälde neben dem Kreismuseum für nationale Kulturen. Das teilte der Pressesprecher des Museums mit.

Kirche, katholische Kirche, Moschee und Synagoge vereinen sich in einem einzigen Bild, das nun die Besucher des Museums für nationale Kulturen begrüßt. Das Wandgemälde verkörpert die Idee der interkonfessionellen Eintracht zwischen den Bewohnern der Stadt, in der historisch gesehen Anhänger der Orthodoxie, des Katholizismus, des Islams und des Judentums lebten. Der Große Vaterländische Krieg brachte blutige Korrekturen in die nationale Palette: Die Nazis rotteten die hier verbliebenen Juden grausam aus.

Das Wandgemälde setzt das Konzept des Gedenkzeichens "Für Freundschaft und Eintracht der Konfessionen der Region Iwje" fort, das 2012 auf dem zentralen Platz der Stadt aufgestellt wurde und zu einem seiner Symbole geworden ist. Jede der Seiten weist die Richtung zu den Gotteshäusern – der orthodoxen Kirche, der katholischen Kirche, der Moschee und dem Gebäude der ehemaligen Synagoge.

Die Idee zur Schaffung des Wandgemäldes stammt von den Museumskuratoren.

„Die Sakralbauten sind in den vier Jahreszeiten dargestellt“, erklärt Alena Wiktorowa, Direktorin des Museums für nationale Kulturen. „Die Moschee – im Frühling, die katholische Peter-und-Paulus-Kirche – im Sommer, die Synagoge – im Herbst, die Kirche des Heiligen Gregor von Białystok – im Winter. Unsere Gäste haben das neue Kunstobjekt bereits eingeschätzt und betonen, dass es die nationale und konfessionelle Vielfalt der Stadt unterstreicht und bereits am Eingang in die Atmosphäre des Museums eintauchen lässt, das die Geschichte der vier Konfessionen der Region Iwje und ihrer Bewohner erzählt.“
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