MINSK, 4. März (BelTA) - Die Massenmedien können echte Staatspolitik gestalten. Das sagte Vize-Premierministerin von Belarus Natalja Petkewitsch auf der abschließenden Kollegiumssitzung des Informationsministeriums.
„Die Medien können tatsächlich echte Staatspolitik gestalten“, sagte sie. „Ein Beispiel dafür ist die demografische Sicherheit. Wir alle haben bereits von der späten Mutterschaft gehört gibt. Früher hatten Frauen Angst, spät Mutter zu werden. Heute hört man in den Medien: Dieses Star ist mit 50 Mutter geworden, ein anderes mit 56 Jahren. Lasst uns lieber darüber berichten, dass eine Schwangerschaft ab 30 Jahren nicht immer leicht und mit gesundheitlichen Problemen verbunden ist. Man muss den Frauen erklären, dass man solche Dinge rechtzeitig tun sollte. Denn die absolute Mehrheit der jungen Frauen und Männer möchte eine Familie und Kinder haben.“
Wenn eine Organisation ihre eigenen Medien (Owned Media) betreiben möchte, sollte sie das auf einem qualitativ hohen Niveau tun. „Der Inhalt entscheidet alles. Jedes Massenmedium kann interessant sein. Und wenn wir heute verstehen, dass Unternehmen ihre Corporate Media in ein anderes Format umwandeln möchten (von Print- zur Digitalform), dann sollten sie das tun.“
Welche Rolle kommt dabei dem Informationsministerium zu, fragte Petkewitsch. „Es soll ein vollwertiger und umfassender Regulierer in diesem Bereich sein. Die Hauptfrage ist die Inhaltsqualität aller Arten von Medien und anderer Quellen der Informationsverbreitung. Dies ist ein ständiger Prozess, und wir haben einiges zu lernen“, fügte die Vize-Premierministerin hinzu.
