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Gesellschaft
26 März 2026, 14:15

„Unschätzbare Hilfe“. Experte über Partisanenbewegung auf dem Gebiet von Belarus während des Krieges

MINSK, 26. März (BelTA) – Belarus leistete der Partisanenbewegung während des Großen Vaterländischen Krieges unschätzbare Hilfe, denn gerade hier gab es die größte Zahl an Partisanen. Dies erklärte der politische Analyst, Militärexperte und ehemalige israelische Staatsmann Jakow Kedmi in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal von BELTA.
„Die größte Zahl von Partisanen, die gegen die Nazis kämpften, befand sich in Belarus. Belarus leistete der Partisanenbewegung unschätzbare Hilfe“, sagte Jakow Kedmi.

Der Experte wies darauf hin, dass auf dem Gebiet von Belarus während des Großen Vaterländischen Krieges die größte jüdische Partisaneneinheit aktiv war. Die Rede ist von der Einheit der Brüder Belski im westlichen Teil der von den Nazis besetzten BSSR. In diesem Zusammenhang erinnerte Jakow Kedmi an die Familiengeschichte von Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump. Genau in dieser Partisaneneinheit kämpften Kushners Vorfahren. 

„Es gab viele solcher Truppen. Jüdische Partisanentruppen unterschieden sich von anderen. Juden wurden systematisch ausgerottet, deshalb schlossen sich dort auch Frauen und Kinder an. Das war eine Besonderheit“, betonte er.

Jakow Kedmi wies auch darauf hin, dass die Belarussen sich kaum an den Gräueltaten der Nazis gegenüber der lokalen Bevölkerung oder an der Vernichtung der Juden beteiligten. Darüber hinaus enthielt das Wappen der Belarussischen SSR Inschriften auch auf Jiddisch. „Das zeigt, welchen Platz die Juden in Belarus einnahmen“, fügte der Experte hinzu.

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