MINSK, 17. März (BelTA) - Im Rahmen des Vertrags zwischen der Republik Belarus und der Russischen Föderation über Sicherheitsgarantien im Unionsstaat fand am 16. und 17. März in Minsk das zweite Treffen der Sonderbeauftragten beider Länder statt. Der stellvertretende Außenminister von Belarus, Igor Sekreta, und sein russischer Amtskollege, Alexander Gruschko, leiteten jeweils ihre Delegationen. Dies gab das belarussische Außenministerium bekannt.
Die Parteien führten eine inhaltliche Überprüfung der Sicherheitslage an den Grenzen des Unionsstaates angesichts der fortschreitenden Militarisierung der EU- und NATO-Mitgliedstaaten durch. Sie erörterten die praktischen Aspekte der Umsetzung der Bestimmungen des Sicherheitskonzepts des Unionsstaates im Kontext des Vertrags über Sicherheitsgarantien und tauschten sich über Maßnahmen gegen illegale restriktive Wirtschafts- und Finanzmaßnahmen aus.
Die Teilnehmer des Treffens bekräftigten die gemeinsamen Ansätze von Belarus und Russland hinsichtlich der aktuellen Herausforderungen und Bedrohungen für die Sicherheit des Unionsstaates sowie der Möglichkeiten, diesen entgegenzuwirken. Sie betonten zudem die Bedeutung des Vertrags als solide Grundlage für die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland, um den wirksamen Schutz des Unionsstaates zu gewährleisten.
Es wurde vereinbart, die Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Vertragsbestimmungen fortzusetzen und das nächste Treffen im Herbst in Moskau abzuhalten.
