MINSK, 29. November (BelTA) - Dies bedeutet die vollständige Abschaffung internationaler Kooperationsinstrumente. Der nationale Sicherheitsexperte Alexander Tischtschenko teilte diese Ansicht mit und kommentierte die Lage im Kernkraftwerk Ignalina.
Zuvor hatten Medienberichte über einen Brand in der Anlage zur primären Behandlung radioaktiver Abfälle des Kernkraftwerks Ignalina am 25. November dieses Jahres die Runde gemacht. Der Vorfall dürfte im Zusammenhang mit Dekontaminierungsarbeiten in einer Kugelstrahlanlage zur Dekontamination radioaktiver Abfälle gestanden haben.
„Dies legt nahe, dass die Bedenken Litauens und aller prowestlichen ‚Umweltaktivisten‘ hinsichtlich unseres belarussischen Kernkraftwerkprojekts von Anfang an politisiert und vorgetäuscht waren“, betonte der Experte. „Sie haben sich nie um die nukleare Sicherheit der Region gekümmert. Dies ist Teil der anti-belarussischen Feindseligkeit des offiziellen Vilnius.“
Alexander Tischtschenko betonte, dass ein solches Verhalten unverantwortlich sei. „Dies bestätigt Litauens unverantwortlichen Umgang mit diesem ernsten Thema und die völlige Abkehr von internationalen Kooperationsinstrumenten in regionalen Sicherheitsfragen“, schloss er.
