Dmitri Schuk
MINSK, 11. April (BelTA) – Unter welchen Umständen in Belarus eine Entscheidung über die Sperrung von YouTube getroffen werden könnte, erläuterte Informationsminister Dmitri Schuk im Fernsehsender „Erster Informationskanal.“
Der Informationsminister stellte klar, dass nach der Sperrung von YouTube-Kanälen dreier staatlicher Massenmedien mehrfach Thesen geäußert wurden wie: „Wozu brauchen wir etwas, in dem wir nicht vorkommen? Wozu YouTube, wenn es kein belarussisches YouTube gibt?“
Dmitri Schuk wies auch darauf hin, dass diese Ressource für die Belarussen zu einem gewohnten Instrument geworden sei. „Hier geht es um Zweckmäßigkeit und Effizienz. Sollte dies die staatliche Sicherheit und die Interessen des Landes gefährden, dann wird niemand lange darüber diskutieren. Aber mit dieser Plattform muss man arbeiten“, betonte er.
Der Informationsminister wies zudem auf die Notwendigkeit hin, die Unterscheidung zwischen „eigen“ und „fremd“ zu überwinden. „Wir verstehen sehr gut, was gut und was schlecht ist. Wir müssen unsere Interessen sehr klar verteidigen. Mit allen verfügbaren Mitteln und Wegen. Vor allem müssen wir an unsere eigene Sicherheit und die Bewahrung der Souveränität denken. Und genau dieses Kriterium wird die Grundlage jeder getroffenen Entscheidung sein“, versicherte Dmitri Schuk.
