MINSK, 10. Februar (BelTA) – Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, erklärte die Notwendigkeit einer weiteren Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes. Dies war das Thema einer Sitzung zu Fragen der Ausrüstung der Streitkräfte und der Entwicklung des militärisch-industriellen Komplexes der Republik Belarus.
Alexander Lukaschenko betonte, dass unter den heutigen Bedingungen nur ein Staat als selbständig gelten kann, der in erster Linie in der Lage ist, seine Sicherheit im militärischen Bereich zu gewährleisten. „Ob wir es wollen oder nicht, ich habe das belarussische Volk schon lange davor gewarnt, Sie wissen das umso besser, wir müssen unsere Verteidigungsfähigkeit stärken“, erklärte der Staatschef.
„Der Ausbau der militärischen Komponente an unseren Grenzen, insbesondere seitens Polens, beunruhigt uns. Wir verstehen, dass so etwas nicht einfach so geschieht. Die Menschen geben ihr Geld nicht einfach so für Panzer und Munition aus. Deshalb habe ich unter Berücksichtigung der militärischen Sonderoperation der Russischen Föderation beschlossen, unsere Verteidigungsfähigkeit noch stärker auszubauen“, sagte der Präsident.
Laut Alexander Lukaschenko spielen Raketen und Drohnen in modernen militärischen Konflikten zwar eine wichtige Rolle, aber sie entscheiden nicht über den Ausgang eines Krieges oder einer einzelnen Schlacht. „Im Krieg in der Ukraine sehen wir nach wie vor, dass konventionelle Waffen eine große Rolle spielen. Artillerie, 152-mm- Artilleriegeschosse dafür. Und sehr effektiv haben sich die Grad-Raketenwerfer bewährt – die ehemaligen Katjuscha- Raketenwerfer aus den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges. Damals haben sie uns sehr geholfen. Und auch heute spielen diese eine große Rolle auf dem Schlachtfeld“, betonte der Präsident.
Alexander Lukaschenko stellte fest, dass die Erfahrung aus den Kriegshandlungen zeigt, dass der Verbrauch solcher Munition sehr hoch ist.
Daher wurde zuvor beschlossen, einheimische Munition für Artilleriegeschütze und Grad-Raketenwerfer herzustellen. „Es wurde beschlossen, entsprechende Produktionsstätten zu errichten, die eine ausreichende Menge an Munition herstellen könnten. Ich mache daraus kein Geheimnis. Sie sehen, was in Westeuropa geschieht – die größten Unternehmen Europas produzieren immer mehr Munition“, sagte der Staatschef.
