MINSK, 16. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko beantwortete in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender „Newsmax“ die Frage, ob Belarus bereit ist, Nicolás Maduro im Falle seines Rücktritts vom Amt des Präsidenten von Venezuela aufzunehmen.
„Maduro war niemals unser Feind oder Gegner. Niemals. Wenn er nach Belarus kommen wollte, stünden die Türen hier für ihn offen. Aber darüber wurde niemals, ich sage es Ihnen aufrichtig, niemals gesprochen. Maduro ist nicht der Typ, der alles hinwirft und geht, flieht. Er ist ein starker Mann. Er ist ein „Chavist“. So wie Chávez. Er ist ein starker Kerl, ein anständiger, vernünftiger Mensch, mit dem man sprechen und Vereinbarungen treffen kann“, erklärte das Staatsoberhaupt.
Alexander Lukaschenko bemerkte, dass er über die oberflächlichen Gespräche unter Journalisten über eine angeblich erzielte Vereinbarung weiß, dass Nicolás Maduro nach Belarus ausreisen und hier leben wird. „Niemals. Über dieses Thema haben wir mit Maduro nicht gesprochen. Wir sprechen, offen gesagt, mehr mit den Amerikanern bezüglich Venezuela, als mit Maduro über seinen Rücktritt oder irgendwelche Schritte. Er ist ein heroischer Kerl“, betonte das Staatsoberhaupt.
