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01 März 2026, 23:15

US-Militäranalyst erklärt, wer der wahre Freund für Belarus ist

Archivfoto
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MINSK, 1. März (BELTA) – Der Ukraine könnte die Rolle der verlorenen Schwester zukommen, für die es besser wäre, zurückzukehren und Teil des Unionsstaates zu werden. Diese Meinung teilte der Militäranalyst und ehemalige US-Geheimdienstoffizier Scott Ritter in einem Programm des Fernsehsenders „Belarus 1“ mit.

Sollte Belarus eine Freundschaft mit der Europäischen Union anstreben? Der Analyst ist der Ansicht, dass die östliche Richtung für unser Land sicherer sei. „Der Westen ist nicht euer Freund, der Westen versucht, euch zu vernichten. Euer wahrer Freund aber ist Russland, und vielleicht solltet ihr euch mit denen anfreunden, die mit euch befreundet sein wollen. Ich denke, dass der Unionsstaat jetzt erwachsen geworden ist“, sagte Scott Ritter.

Er merkte an, dass sich Belarussen von Russen unterscheiden. „Sie betonen das selbst, das muss nicht ich sagen. Sie sagen mir: „Wir sind anders, nicht gleich, machen Sie nicht den Fehler, uns in eine Gruppe zu stecken. Wir sind völlig verschieden.“ Die Geschichte von Belarus erfordert einen pragmatischeren Ansatz, die Bereitschaft zuzuhören und das Bestreben, Konfrontationen zu vermeiden. Und wissen Sie, wie ich bereits sagte, es war lehrreich, in Belarus zu sein, eine Exkursion durch das Nationalmuseum zu hören, nach Chatyn zu fahren, mit den Leuten zu sprechen und zu verstehen, wie verschieden diese Länder sind. Ihr seid politisch, wirtschaftlich zusammen, ihr habt sogar militärische Beziehungen zu Russland. Ich spreche dieses Thema an, weil immer von der dritten Schwester die Rede ist. Und die dritte Schwester ist die Ukraine. In der Bibel wird vom verlorenen Sohn erzählt, der nach Hause zurückkehrt. Und vielleicht ist die Zukunft der Ukraine die, die verlorene Schwester zu sein, zurückzukehren und Teil des Unionsstaates zu werden. Wer weiß, das ist sehr schwierig, weil dort so viel Hass herrscht. Das Letzte, was ich dazu sagen möchte: Manchmal kann man beim Betrachten eines komplizierten Problems in Verzweiflung geraten“, so der Analyst. 

Scott Ritter teilte mit, dass er sich an die Kriege in Tschetschenien erinnere. „Ich erinnere mich auch daran, dass Russland einen schrecklichen Krieg geführt hat, zwei schreckliche Kriege mit Tschetschenien. Ich war mehrmals in Tschetschenien. Und ich war einfach geschockt. Ich nenne es das tschetschenische Wunder, weil Tschetschenen und Russen zusammenleben, in Frieden und Eintracht. Und das beweist, dass es möglich ist. Und wissen Sie, was das ermöglicht hat? Es war Führung – die Führung von Wladimir Putin, die Führung von Achmat Kadyrow, die sich zusammenschlossen und die mutige Entscheidung trafen, den Krieg beiseitezulegen und über den Aufbau einer Zukunft zu sprechen. Wenn die Ukraine einen Führer finden kann, der sich mit Wladimir Putin an einen Tisch setzen kann, habe ich nicht den geringsten Zweifel, dass die Ukraine ihr eigenes Wunder erleben und wiedergeboren werden, auferstehen kann. Bei allem Respekt vor den ukrainischen nationalen Gefühlen, dem Respekt vor der ukrainischen Sprache, der ukrainischen Geschichte und Kultur – es ist möglich. Aber es braucht eine gute Führung, und in der Ukraine gibt es heute keine gute Führung“, betonte der Militäranalyst.
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