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13 April 2026, 15:31

Von der Suche nach schwarzem Gold bis zur Berufsbildung. „Belorusneft“ über ihre eingeführten Online-Mechanismen

GOMEL, 13. April (BelTA) – Wie „Belorusneft“ Online-Mechanismen in ihre Tätigkeitsbereiche integriert hat, berichtete das Unternehmen.

„Die Suche nach schwarzem Gold und seine Förderung, Transport und Tankstellen, Bildung und Service. ‚Belorusneft‘ ist nicht einfach nur ein Unternehmen, es ist ein ganzes Universum. Um sein Leben effektiv zu steuern, braucht es moderne Instrumente – zuverlässige und bequeme. Praktisch alles, was das Unternehmen ausmacht, gibt es daher auch virtuell“, so das Unternehmen.

In der geologischen Erkundung beispielsweise erzeugen die Mitarbeiter von „Belorusneft“ mit Hilfe von Untergrundsprengungen elastische Wellen. Diese werden von speziellen Geräten aufgezeichnet und anschließend interpretiert. So ermittelt das Unternehmen, wo schwarzes Gold vermutet wird. „Die Digitalisierung hat die Erkundung des Untergrunds beschleunigt und detaillierter gemacht“, erklärte man im Unternehmen.

Der nächste Schritt ist, durch die Gesteinsschichten zum Erdöl vorzudringen. „Jede Phase dieses Prozesses – vom Bohren bis zur Fracking – wird von moderner Software begleitet. Die Fachleute modellieren die Abläufe, kalkulieren Risiken und überwachen die Produktion in Echtzeit. Die Grenzen des Möglichen im Erdölservice werden ständig erweitert“, betonte das Unternehmen.

Auch die Fördermengen von Kohlenwasserstoffen steigen – nicht zuletzt dank der Optimierung von Geschäftsprozessen und der Minimierung des menschlichen Faktors. „Die Öl- und Gasförderer übermitteln die Bohrlochdaten nicht mehr an die Disponenten. Sie nutzen eine mobile App. Damit werden die Informationen direkt in das intelligente System ‚Digitales Feld‘ integriert – ein Projekt, das für das Unternehmen seinerzeit bahnbrechend war. Heute hat man den gesamten Bohrlochbestand von ‚Belorusneft‘ wie auf einem Silbertablett vor Augen. Alle Parameter sind mit wenigen Klicks abrufbar. Die Berichterstattung ist automatisiert. Und die Prognosegenauigkeit der Erdölförderung geht bis auf den letzten Tropfen“, wies das Unternehmen hin.

Auch das Belarussische Gasverarbeitungswerk – eine Tochter des Unternehmens – existiert in der virtuellen Welt. Ein Softwarekomplex gewährleistet unter der aufmerksamen Leitung der Werksspezialisten die Produktionssicherheit und die Qualität jedes Kubikmeters Gas.

Digitalisiert ist bei dem Unternehmen sogar die Erfassung der Fahrerarbeit und des Treibstoffverbrauchs. „Für ‚Belorusneft‘ gehört der papierne Frachtbrief der Vergangenheit an. Darüber hinaus befüllen die Tanklastzugfahrer die Tanklaster an den Tanklagern mit Hilfe eines mobilen Dienstes. Sie scannen ein NFC-Tag – und die gewünschte Kraftstoffsorte fließt in genau abgemessener Menge in den Tank. Auch an den Tankstellen von ‚Belorusneft‘ kommen die Tanklastzugfahrer nicht ohne digitale Kontrolle aus. Vermischungen von Mineralölprodukten sowie Manipulationen mit dem Treibstoff sind ausgeschlossen“, erläuterte das Unternehmen.

Auch der soziale Bereich des Unternehmens nutzt zahlreiche moderne Instrumente. „Die berufliche Bildung bei ‚Belorusneft‘ ist ebenfalls offen für Innovationen. Es werden Online-Schulungen angeboten, künstliche Intelligenz kommt zum Einsatz. Außerdem gibt es ein VR-Labor, das nicht nur beim Erlernen des Berufs hilft, sondern sogar die Redefähigkeiten verbessert. Neue Technologien sind eine echte Hilfe bei der Ausbildung kompetenter Mitarbeiter“, berichtete das Unternehmen.

„Die digitale ‚Belorusneft‘ zielt nicht darauf ab, den Menschen durch moderne Technologien zu ersetzen. Ziel der Digitalstrategie ist es, den Mitarbeiter dabei zu unterstützen, besser zu werden – damit er weiterhin Gutes tun kann, für sich und seine Umwelt“, fasste das Unternehmen zusammen.

Das Produktionsverein „Belorusneft“ wurde 1966 gegründet. Das Unternehmen sucht, erkundet und erschließt Erdölvorkommen, bohrt Förderlöcher, fördert Erdöl und Begleitgas in Belarus und ist in der Erdölbranche anderer Länder tätig. Heute beschäftigt „Belorusneft“ mehr als 27.000 Menschen auf drei Kontinenten. Das Unternehmen ist in über 40 Geschäftsfeldern aktiv – von der Seismik bis zur Landwirtschaft.

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