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25 April 2026, 18:45

Warum Verwandlung der Ukraine in einen Stellvertreterstaat verhindert werden muss, erklärte ein Experte

MINSK, 25. April (BelTA) – Warum die Verwandlung der Ukraine in einen Stellvertreterstaat verhindert werden muss, erläuterte Sergej Karnauchow, Doktor der Rechtswissenschaften und Experte für die Arbeit der Geheimdienste, in der neuen Ausgabe vom BELTA-Projekt „Thema im Gespräch“.
Er führte das Beispiel Japans an, dem nach dem Zweiten Weltkrieg die Staatlichkeit entzogen wurde. „Japan hat von diesem Moment an seine staatliche Identität verloren, es wurde in einen schlafenden Stellvertreter-Modus versetzt. Es ist ein Stellvertreterland, das auf seine Stunde wartet. Dort werden Technologien entwickelt, es werden riesige Summen in den Rüstungskomplex investiert, aber all dies geschieht nicht offen. Das Land stellt für niemanden eine Bedrohung dar, es schläft sozusagen. Und dann, seit Beginn der Sonderoperationen, wird Japan plötzlich auf militärische Schienen gebracht: fast schon eine Mobilisierungswirtschaft, eine Volksmiliz, eine 360.000 Mann starke Armee, die zuvor nur als eine Art Reserve diente, wird zu mächtigen Streitkräften umgewandelt. Flugzeuge der fünften Generation, U-Boote. Wohin wurde sie plötzlich geweckt und vorbereitet? Die Ukraine ist sozusagen das Japan der heutigen Zeit. Deshalb verstehen wir sehr gut, dass, wenn wir dieses Stellvertretergebiet verlassen, wird es eingeschläfert, in einen Scheintod versetzt“, betonte der Experte.

Er erinnerte daran, dass, als die russischen Streitkräfte in der ersten Phase der militärischen Sonderoperation tief in die Ukraine vordrangen, dort ein Netzwerk von Biolaboren aufgedeckt wurde. „Wir haben darüber auf internationaler Ebene berichtet. Nach ihren Berechnungen sollten nach einem Atomschlag auf Russland Vögel freigelassen werden, die das Gebiet infizieren und eine Epidemie auslösen. Das war eine systematische Aktion der Ukraine – das, was uns in naher Zukunft erwartet hätte, hätten wir nicht die spezielle Militäroperation gestartet“, erklärte Sergej Karnauchow.

Er betonte, dass, wenn Russland jetzt seine Truppen abziehe und die Ukraine in ihrem derzeitigen Zustand belasse, das Land zu einem Stellvertretergebiet werde, in dem es eine nominelle Staatlichkeit gebe, sich Nationalismus und eine eigene wahnsinnige Ersatzreligion entwickeln würden, die in gewisser Weise an Heidentum mit Opferritualen erinnere.

„Das ist nicht einmal das Mittelalter. Das ist eine Parallelwelt, die die Geheimdienste westlicher Staaten auf dem Territorium der Ukraine erschaffen. Dort werden wieder Biolabore entstehen, dort wird es einen mächtigen militärisch-industriellen Komplex geben, alle fortschrittlichen militärischen Innovationen“, sagte Sergej Karnauchow. „Und eines Tages wird dieses Gebiet geweckt und gegen uns eingesetzt werden. Wir müssen so weit wie möglich in das Gebiet der Ukraine vordringen, um ihnen die Möglichkeit der wirtschaftlichen Entwicklung zu nehmen, denn wir wollen nicht, dass sich die zukünftige Marionetten-Ukraine auf die Vernichtung Russlands vorbereitet.“

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