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23 Dezember 2025, 13:02

Konstantin Bytschek ist neuer Vorsitzender des Ermittlungskomitees von Belarus 

Konstantin Bytschek
Konstantin Bytschek

MINSK, 23. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Personalentscheidungen getroffen und Konstantin Bytschek zum Vorsitzenden des Ermittlungskomitees von Belarus berufen.

 

Bis jetzt war Konstantin Bytschek Leiter der Ermittlungsverwaltung des Komitees für Staatssicherheit (KGB). 
Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass er bewusst zwei Personen zum Gespräch eingeladen hat – Dmitri Gora, der bislang das Ermittlungskomitee geleitet hat und nun zum Generalstaatsanwalt ernannt wurde, und Konstantin Bytschek, der die Arbeit des Ermittlungskomitees leiten wird. „Ich denke, Sie als Patriot des Landes und jemand, der sein Land liebt, werden Ihre Erfahrung gerne mit dem jungen Mann teilen. Ich weiß, es gibt immer Reibungen beim Amtsantritt eines neuen Leiters. Sie haben das durchlebt, gut durchlebt. Daher muss Konstantin in dieser Hinsicht geholfen werden. Und wir alle werden helfen. Und er selbst ist, wie die Realität gezeigt hat, ein standfester Mensch“, wandte sich das Staatsoberhaupt an Dmitri Gora. 

Den neuen Leiter des Ermittlungskomitees wies der Präsident darauf hin, wohlüberlegte, abgewogene Entscheidungen zu treffen: „Das Wichtigste ist: sorgfältig, in gemächlichem Tempo.“ Zumal es im Kollektiv des  Ermittlungskomitees, wie in jedem anderen, eigene Besonderheiten gibt, dort „werden nicht immer Leute von außen akzeptiert“, bemerkte Alexander Lukaschenko. Und in Fortsetzung des Themas wies er darauf hin, dass Konstantin Bytschek stets Ermittler gewesen sei, er sei ein Profi, dieser Sphäre keineswegs fremd. „Aber ein junger Mann und von außen berufen“, skizzierte der Präsident mögliche Gespräche im Kollektiv des Ermittlungskomitees. „Aber das bedeutet nicht, dass es im Ermittlungskomitee keine würdigen Menschen gibt. Ich kann niemandem jetzt Vorwürfe machen, obwohl ich Ihre Arbeit aufmerksam beobachtet habe. Das ist eben die Personalrotation. Da ist nichts Überraschendes dabei. Ein Ermittler wird Generalstaatsanwalt. An seine Stelle tritt ein Leiter aus einer anderen Behörde, aber – ein Ermittler.“

Das Staatsoberhaupt erzählte, dass auch er bei der Prüfung der Kandidatur von Konstantin Bytschek vor dessen Ernennung zum Vorsitzenden des Ermittlungskomitees eine gewisse Zurückhaltung verspürt habe. „Ich dachte zunächst, Konstantin, dass dir nicht schwindelig von all diesen Ernennungen wird“, sagte Alexander Lukaschenko. Doch wie der Präsident erzählte, verwarf er diesen Gedanken schließlich, da im Land ein solches Managementsystem aufgebaut ist, um Ähnliches zu verhindern. Und auch die persönlichen Eigenschaften des Kandidaten sprachen für eine solche Personalentscheidung. „Ich denke, du bist ein vernünftiger Mensch. Du hast es als junger Mann, der schnell die Karriereleiter hinaufsteigt, verdient (die Ernennung auf den neuen hohen Posten – Anm. BELTA). Was soll man da sagen. Du hast dich nie hinter anderen versteckt, und das ist für einen Militärangehörigen sehr wichtig“, bemerkte der Präsident. 

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