MINSK, 11. Mai (BelTA) – Der Vorsitzende des Staatlichen militärisch-industriellen Komitees, Dmitri Pantsus, informierte Journalisten über den Export von Erzeugnissen des belarussischen militärisch-industriellen Komplexes.
„Wir bemühen uns, auf dem Rüstungsmarkt klug zu agieren. Die letzten Jahre zeigen, dass die Nachfrage nach heimischen Produkten sehr gut ist. Jedes Jahr nenne ich eine andere Zahl von Ländern, mit denen wir zusammenarbeiten. Im letzten Jahr handelte es sich um etwa 60 Länder weltweit, die erfolgreich mit uns zusammenarbeiten – und in denen wir unter anderem versuchen, die Produktion heimischer Erzeugnisse auf dem Territorium der jeweiligen Region aufzubauen“, erklärte Dmitri Pantsus.
Der Vorsitzende des Staatlichen militärisch-industriellen Komitees betonte, dass der Präsident besonderes Augenmerk auf einen sparsamen Umgang bei der Waffenproduktion lege: „Man sollte nicht irgendwelchen Ultradrohnen hinterherjagen, denn es ist ein endloser Kampf zwischen elektronischer Kampfführung und Drohnen. Wir entwickeln und produzieren vorrangig das, was wirklich gebraucht wird. Man muss immer die goldene Mitte finden.“ Laut Dmitri Pantsus müsse man nicht nur darüber nachdenken, wie man die Armee mit modernsten Modellen ausstatte, sondern auch über die Ausbildung des Personals im Umgang mit diesen Waffen.
