MINSK, 11. Mai (BelTA) - Belarus hat den Anteil moderner Waffenmodelle in seiner Armee erhöht. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in der Besprechung von Fragen der staatlichen Rüstungsprogramme und der staatlichen Verteidigungsaufträge.
Das Staatsoberhaupt berief sich auf das staatliche Rüstungsprogramm 2021–2025 und hob die Bedeutung der technischen Ausstattung der Armee hervor. Darüber hinaus skizzierte er die Aufgaben für die kommenden fünf Jahre. „Wir haben das Rüstungsprogramm umgesetzt, und das hat es uns erlaubt, den Anteil moderner Waffenmodelle in den Streitkräften innerhalb von fünf Jahren auf fast 45 Prozent zu erhöhen. Der Anteil der jährlich erneuerten Ausrüstung stieg auf zwei Prozent. Es lässt sich feststellen, dass die von uns ergriffenen Maßnahmen es erlauben, Waffen und militärische Ausrüstung in einem kampfbereiten Zustand zu halten“, erklärte Alexander Lukaschenko.
Der Präsident wies darauf hin, dass der Schwerpunkt des vorangegangenen Programms auf der Stärkung der Kampfkraft der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigung gelegen habe. „Die Militäreinheiten erhielten neue Flugzeuge, Hubschrauber und Luftverteidigungssysteme. Sie alle sind aktiv im Einsatz“, betonte der Präsident.
Er stellte außerdem fest, dass zur Erhöhung der Mobilität mechanisierte Einheiten mit modernen gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet wurden, darunter auch mit solchen aus belarussischer Produktion. Die Ausrüstung der Soldaten wurde verbessert, unter anderem durch den Einsatz moderner individueller Schutzpanzerung und Optik.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Lieferung neuer Kommunikationsmittel. „Wie die Erfahrung zeigt, ist auch dies eine äußerst wichtige Komponente, die heute vieles, manchmal sogar alles im modernen Kampf bestimmt. In naher Zukunft werden wir uns auf den Stand der Kommunikationsmittel konzentrieren“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.
„Übrigens wird alles, worüber ich spreche, in Belarus hergestellt“, stellte Alexander Lukaschenko fest.
