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MINSK, 17. Februar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Regierung mit der planmäßigen Modernisierung der Wärme- und Stromnetze beauftragt. Das erklärte er bei der Entgegennahme des Regierungsberichts für das Jahr 2025.
Der Präsident ging auf Themen wie Straßen, Kapitalreparaturen von Wohngebäuden und Wasserqualität ein. Er betonte, dass die Regierung über alle Instrumente verfügt, um diese Fragen effektiv zu lösen. Dazu gehören staatliche Programme und Sonderbefugnisse.
„Beispielsweise sieht der neue Erlass zur Wohnungs- und Kommunalwirtschaft eine Aufstockung der Mittel für Wasserwerke und Kläranlagen vor. Daher muss das Projekt „Sauberes Wasser“ vorrangig im ganzen Land umgesetzt werden“, wies der belarussische Staatschef an.
Gleichzeitig beauftragte der Staatschef, die Modernisierung der Wärme- und Stromnetze planmäßig in Angriff zu nehmen. „Damit sich eine Situation wie in Minsk, wo eine Fernwärmeleitung gebrochen ist, nicht wiederholt und man die Folgen nicht bei Frost beseitigen muss. Das Gleiche gilt für die Stromversorgung: An den Ladestationen gibt es Warteschlangen (auch das ist für mich neu – gibt es wirklich nicht genug Ladestationen?), in den Häusern und Landhäusern ist die Elektroheizung ein Problem, es werden keine Genehmigungen erteilt. Was für Infrastrukturwunder bei einem Überangebot an Erzeugungskapazitäten!“, erklärte Alexander Lukaschenko.
