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31 Dezember 2025, 14:42

Lukaschenko erzählte, wie er Putin vor Anschlagsgefahr warnte 

MINSK, 31. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erzählte heute vor Journalisten, wie er seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin vor der Gefahr eines Attentats gewarnt hatte. Das sagte er im Zusammenhang mit dem jüngsten ukrainischen Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Staatschefs im Gebiet Nowgorod.
Alexander Lukaschenko erzählte, er habe seinen russischen Amtskollegen noch vor dem BRICS-Gipfeltreffen in Südafrika gewarnt, dass man im Krieg solche Visiten lieber unterlassen solle, weil es „Menschen gibt, die geistig nicht ganz gesund“ seien. Damals sei Lawrow statt Putin zum Gipfeltreffen geflogen. „Nicht, weil ich auf Putin Druck machte. Aber ich habe ihm meine Meinung gesagt“, bemerkte der Präsident. 
„Unsere Geheimdienste arbeiten sehr gut. Sie informieren uns über Gespräche, sogar über Geflüster aus dem Westen, dass Putin zur Zielscheibe von Terroranschlägen werden kann. Und ich sage ihm oft: „Der Krieg tobt, Du brauchst nicht, ins Ausland zu fliegen. Wenn nötig, kommen die anderen zu Dir. Er hat uns nach Sankt Petersburg eingeladen. Seine engsten Freunde waren angekommen. Auch andere werden kommen. Xi Jinping wird kommen, der iranische Präsident wird kommen, auch aus anderen Ländern werden Staatsmänner anreisen. Aber man muss etwas vorsichtiger sein. Man kann nicht allen vertrauen. Putin war doch Geheimagent, er versteht sich bestens darauf. Das alles habe ich ihm gesagt. Damit er wachsam bleibt.“ 

„Und ich habe heute gedacht, wie sehr ich Recht hatte, als ich ihn davor warnte. Im Westen ist man überzeugt, dass ohne Putin alles anders sein würde. Das muss man ernst nehmen. Ich spreche heute zum ersten Mal darüber, weil man nicht achtlos sein muss. Der Westen hat uns betrogen, und das gibt er ständig zu“, sagte der belarussische Staatsführer.

Alexander Lukaschenko erinnerte in diesem Zusammenhang an das Jahr 2022, als nach ersten Wochen des Krieges die Erkenntnis da war, dass man das alles beenden soll. Man versprach Putin Frieden, wenn er seine Truppen aus Kiew abzieht. „Aber der Westen hat weiter gemacht. Niemand hat aufhören wollen. Man dar ihnen deshalb nicht vertrauen“, sagte Alexander Lukaschenko. 
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