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08 Januar 2026, 18:12

Lukaschenko: Stolz auf das historische Erbe der Belarussen

MINSK, 8. Januar (BelTA) - Die Belarussen können auf ihr historisches Erbe zu Recht stolz sein, und es ist wichtig, dieses zu bewahren und zu schützen. Dies betonte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei der Verleihung des Preises „Für geistige Wiedergeburt“ sowie der Sonderpreise für Kultur- und Kunstschaffende und dem „Belarussischen Sportolymp“ 2025.

 „Es gibt viele Gründe, auf die wir stolz sein können, die es zu bewahren und zu schützen gilt“, hob das Staatsoberhaupt hervor und verwies auf das reiche kulturelle Erbe der Belarussen. „Deshalb errichten wir ein neues Nationalhistorisches Museum. Dieses wird ein Zentrum des Nationalstolzes, ein Ort, an dem unser historisches Gedächtnis lebendig bleibt und der Inspiration für friedliche, engagierte, talentierte und kreative Menschen dient.“

Alexander Lukaschenko nannte mehrere Beispiele. „Vor über tausend Jahren, fast unmittelbar nach der Taufe der Rus, wurde auf unserem Boden eines der ersten ostslawischen Zentren für Staatlichkeit, Kultur und Bildung gegründet – die Diözesen Polozk und Turow“, bemerkte der belarussische Staatschef. „Hier entstanden dank unserer Architekten einzigartige Architekturtraditionen und Kunstformen. Im Jahr 2026 feiern wir ein heiliges Jubiläum. Vor genau 865 Jahren schuf der Meisterhandwerker Lasar Bogscha ein einzigartiges Bauwerk – das Polozker Kreuz der Euphrosyne. Stellen Sie sich vor: 865 Jahre!“

Vor über fünf Jahrhunderten veröffentlichte Franzisk Skarina, ein gebürtiger Polozker, den Psalter, das erste Buch in ostslawischer Sprache, erinnerte das Staatsoberhaupt.

„Es ist bekannt, dass das von dem Belarussen Ilja Kapijewitsch entwickelte gedruckte kyrillische Alphabet als Grundlage für die 1706 in Russland eingeführte Zivilschrift diente“, fuhr er fort. „Der Begriff ‚Belarussischer Barock‘ ist weltweit bekannt. Es handelt sich um ein einzigartiges Phänomen der Weltkunst des späten 17. Jahrhunderts, das sich dank des Talents unserer Meister in den ostslawischen Ländern verbreitete.“
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