MINSK, 16 April (BelTA) – Belarus hat der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) seinen nationalen Bericht zur Umsetzung des Übereinkommens über nukleare Sicherheit vorgelegt. Dies teilte das Staatliche Komitee für nukleare und Strahlensicherheit mit.
„Die belarussische Delegation hat ihre Arbeit in Wien am Rande der 10. Überprüfungstagung der Vertragsparteien des Übereinkommens über nukleare Sicherheit fortgesetzt. Der Delegationsleiter stellte den Bericht über die Erfüllung der Bestimmungen des Übereinkommens durch das Land vor. Die Vertreter der anderen Länder wurden über die Maßnahmen informiert, die in Belarus seit der Vorlage des vorherigen nationalen Berichts im Jahr 2023 ergriffen wurden, einschließlich der Informationen über die Umsetzung der für Belarus identifizierten Herausforderungen und Empfehlungen. Im Rahmen der Beratung gingen bei der Delegation Fragen ein, die sie umfassend beantwortete. Sie betrafen die Gewährleistung der Sicherheit am Standort des belarussischen Kernkraftwerks, die nukleare Notfallvorsorge und -bewältigung, die Ausbildung von Fachkräften, die Sicherheitskultur und andere Bereiche“, so die Behörde.
Es wurden die für das Land formulierten Herausforderungen und Empfehlungen zur besseren Umsetzung der Bestimmungen des Übereinkommens erörtert. Zudem wurden bewährte Verfahren und Bereiche betrachtet, in denen Belarus bei der Umsetzung des Übereinkommens erfolgreich arbeitet.
Im Laufe ihrer Arbeit stellte die Delegation fest, dass Belarus auf nationaler Ebene alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass die grundlegenden Prinzipien der nuklearen Sicherheit in allen Phasen des Lebenszyklus des belarussischen Kernkraftwerks eingehalten werden.
Die Erfüllung der Bestimmungen des Übereinkommens über nukleare Sicherheit und die Befolgung der angenommenen Grundsätze der Wiener Sicherheitserklärung seien für Belarus bei der Umsetzung seines Kernenergieprogramms eine absolute Priorität, betonte das Komitee.
Das Übereinkommen über nukleare Sicherheit trat 1996 in Kraft und zielt darauf ab, die Vertragsparteien, die landgestützte zivile Kernkraftwerke betreiben, zu verpflichten, durch die Festlegung grundlegender Sicherheitsprinzipien ein hohes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Belarus ratifizierte das Übereinkommen über nukleare Sicherheit im Jahr 1998. Im Rahmen des Übereinkommens erstellen die teilnehmenden Länder alle drei Jahre nationale Berichte über die Erfüllung ihrer Verpflichtungen, prüfen im Fernzugriff die nationalen Berichte anderer Länder und formulieren Fragen dazu, bereiten Antworten auf die zu den nationalen Berichten eingegangenen Fragen vor, nehmen an den Überprüfungstagungen der Vertragsparteien im Hauptsitz der IAEA teil und setzen die auf den Überprüfungstagungen erhaltenen Empfehlungen um.
