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22 März 2026, 15:24

Innenminister: Die Welt muss bedenken, dass der Krieg niemanden verschont

LOGOISK, 22. März (BelTA) - Die Welt muss bedenken, dass der Krieg niemanden verschont. Diese Ansicht äußerte Innenminister Iwan Kubrakow bei den Gedenkveranstaltungen zum 83. Jahrestag der Chatyn-Tragödie.

„Jedes Jahr am 22. März kommen Tausende von Belarussen und Bürgern anderer Länder hierher, um der wehrlosen Menschen zu gedenken, die während des Großen Vaterländischen Krieges von den Nazis brutal ermordet wurden. Dies ist ein Tribut nicht nur an die Opfer der Chatyn-Tragödie, sondern an alle Opfer des Großen Vaterländischen Krieges, da viele Dörfer niedergebrannt wurden. In der Republik Belarus erinnern wir uns an die Gräueltaten der Nazis auf unserem Boden und werden sie niemals vergessen“, sagte Iwan Kubrakow.

Er merkte an, dass die Erinnerung an diese schrecklichen Ereignisse von Generation zu Generation weitergegeben werde. „Wir sind nicht allein hier, sondern mit unseren jungen Leuten. Es sind Mitglieder unserer militärpatriotischen Klubs, Kadetten, denen wir immer wieder Geschichten darüber erzählen, was passieren kann, wenn wir die Lehren der Geschichte nicht beherzigen“, bemerkte der Minister.

Der Leiter der Strafverfolgungsbehörde fügte hinzu, dass die ganze Welt darüber nachdenken müsse, dass der Krieg niemanden verschont: weder Alte noch Kinder; Zivilisten, unschuldige Menschen, werden getötet. „In vielen Ländern werden Denkmäler zerstört und geschändet. Und wir sehen, wohin das führt – zu neuen Tragödien, neuen Opfern. Wir werden alles tun, um eine Wiederholung dieser schrecklichen Ereignisse zu verhindern“, betonte Iwan Kubrakow.

Vertreter aller belarussischen Machtbehörden nahmen an den Gedenkveranstaltungen zum 83. Jahrestag der Chatyn-Tragödie teil.

„Die Durchführung solcher Veranstaltungen ist ein wichtiger Aspekt der Bewahrung der historischen Erinnerung, insbesondere in diesen schwierigen Zeiten, in denen wir eine schwere Krise der internationalen Beziehungen erleben. Ich halte es für unerlässlich, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Es ist wichtig, diese schrecklichen Jahre selbst zu erfahren“, erklärte der Vorsitzende des Ermittlungskomitees, Konstantin Bytschek.
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