MINSK, 20. Dezember (BelTA) – Die Prioritäten des verabschiedeten Programms zur sozioökonomischen Entwicklung verfolgen einen menschenzentrierten Ansatz. Dies erklärte Irina Kostewitsch, Abgeordnete der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung von Belarus und Delegierte der 7. Allbelarussischen Volksversammlung.
Auf die Frage, was die Delegierten in der Sozioökonomischen Entwicklungsagenda für Belarus für den Zeitraum 2026-2030 hervorheben, antwortete Irina Kostewitsch: „Das Ziel dieses Dokuments ist der Übergang zu einer neuen Lebensqualität für jeden Belarussen, und für dieses Ziel wurden sieben Prioritäten festgelegt. Alle werden durch die Brille des Menschen betrachtet.“
„Das Programm ist anspruchsvoll. Es ist finanziell abgestimmt. Für jede der Prioritäten, insgesamt 70 Indikatoren, wird in einer Kette dargestellt, welche Ergebnisse wir erreichen werden. Beispielsweise ist für den Zeitraum von fünf Jahren ein BIP-Wachstum von mehr als 20 % vorgesehen (für den Menschen bedeutet dies einen Anstieg des realen Geldverdienstes). Dies bestätigt, dass der Mensch tatsächlich im Mittelpunkt steht, denn Belarus ist ein sozial orientierter Staat, und mit jedem Fünfjahresplan macht das Land einen bedeutenden Schritt nach vorne“, sagte Irina Kostewitsch.
Sie wies darauf hin, dass das Programm auch verschiedene Risiken beinhaltet, die jede Kategorie von Bürgern betreffen. „Ein erheblicher Teil der Beihilfen ist gesetzlich festgelegt. Dazu gehört auch das Wachstum der Reallöhne, aber hier müssen wir dieses Geld selbst verdienen“, sagte Irina Kostewitsch. „Das ist ein Anstieg der Arbeitsproduktivität, das ist der Übergang zu einem neuen technologischen Niveau, das im Fünfjahresprogramm festgelegt ist. Jeder von uns, der arbeitsfähig ist, muss seine Erfahrung, sein Wissen und seine Qualifikationen einbringen, um sein Gehalt zu verdienen und einen Mehrwert für das Land zu schaffen.“
Die dritte Kategorie sind laut Irina Kostewitsch die Rentner: „Der Haushalt des Sozialschutzfonds wurde bereits verabschiedet. Dabei ist uns bewusst, dass die Renten nicht nur an die Inflationsrate gekoppelt werden, sondern in Verbindung mit den Löhnen schneller steigen werden.“
„Diese Parameter und die finanzielle Unterstützung, die durch die verabschiedeten Gesetze über den Staatshaushalt und den Haushalt des Sozialschutzfonds gewährleistet wird, zeigen, dass die Regierung, der Staat und die Allbelarussische Volksversammlung heute bei der Verabschiedung des Programms alle notwendigen Schritte zur Erreichung des Ziels klar und deutlich verstehen, sich aber auch der unbestreitbaren Risiken bewusst sind“, schloss sie.
