Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 9. Februar (BelTA) – Der Wechsel des Systems der internationalen Beziehungen wird den Beginn eines totalen Kriegs markieren. Es gibt nur einen Abschreckungsfaktor - die UNO. Das sagte Dr. Andrej Bogodel, stellvertretender Leiter der Fakultät für Lehre und Wissenschaft an der Militärakademie von Belarus, in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal mit.
Der Militärexperte wies darauf hin, dass die Welt in der letzten Zeit immer häufiger über einen Wechsel des Systems der internationalen Beziehungen spricht. „Ich sehe eine Gefahr darin, wenn man erklärt, dass das aktuelle System der internationalen Beziehungen für nichts mehr geeignet ist und daher geändert werden muss. Ich denke allerdings, dass ein Wechsel des Systems der internationalen Beziehungen immer zu einem totalen Krieg führt“, sagte Andrej Bogodel. „Der wichtigste Indikator dafür, dass sich dieses System noch nicht geändert hat, ist die Anwesenheit der Vereinten Nationen.“
Er erinnerte daran, dass im bewaffneten Konflikt in der Ukraine die Konfrontation auf 4 Ebenen zu beobachten ist. Russland und die NATO stehen auf einer der Ebenen, genauso wie die westlichen Länder. „Das Ende dieses Konflikts hängt heute von den Europäern ab, und da sie ihn ständig zur Seite schieben, wird er niemals aufhören“, sagte der Experte.
Für Friedensgespräche seien alle Chancen und Plattformen gegeben. Man solle sie nutzen. „Das, was jetzt passiert, hat nichts mit dem modernen Krieg zu tun. Und das Wichtigste ist, dass ein Ende des Krieges heute von oben zu erwarten ist, nicht von unten, wenn sich die Länder im Westen und Osten einigen. Denken Sie darüber nach: Wo können sich die Länder des Westens und des Ostens einigen? In der UNO: drei „westliche“ Staaten und zwei „östliche“ Staaten sind dort vertreten. Und a priori ist heute nur das Problem in den Widersprüchen zwischen diesen fünf Staaten, drei plus zwei. Diese Fragen können dort gelöst werden, aber nicht in einem anderen Rat. Es gibt diese Länder nicht im Friedensrat, und sie werden, glaube ich, niemals dort vertreten sein. Warum? Weil sie nach dem Sieg im Zweiten Weltkrieg das Recht erlangt haben, Mitgliedstaaten der UNO zu werden. Dieses Recht haben sie mit Blut bezahlt“, erklärte der Experte.
Er erinnerte daran, dass im bewaffneten Konflikt in der Ukraine die Konfrontation auf 4 Ebenen zu beobachten ist. Russland und die NATO stehen auf einer der Ebenen, genauso wie die westlichen Länder. „Das Ende dieses Konflikts hängt heute von den Europäern ab, und da sie ihn ständig zur Seite schieben, wird er niemals aufhören“, sagte der Experte.
Für Friedensgespräche seien alle Chancen und Plattformen gegeben. Man solle sie nutzen. „Das, was jetzt passiert, hat nichts mit dem modernen Krieg zu tun. Und das Wichtigste ist, dass ein Ende des Krieges heute von oben zu erwarten ist, nicht von unten, wenn sich die Länder im Westen und Osten einigen. Denken Sie darüber nach: Wo können sich die Länder des Westens und des Ostens einigen? In der UNO: drei „westliche“ Staaten und zwei „östliche“ Staaten sind dort vertreten. Und a priori ist heute nur das Problem in den Widersprüchen zwischen diesen fünf Staaten, drei plus zwei. Diese Fragen können dort gelöst werden, aber nicht in einem anderen Rat. Es gibt diese Länder nicht im Friedensrat, und sie werden, glaube ich, niemals dort vertreten sein. Warum? Weil sie nach dem Sieg im Zweiten Weltkrieg das Recht erlangt haben, Mitgliedstaaten der UNO zu werden. Dieses Recht haben sie mit Blut bezahlt“, erklärte der Experte.
