MINSK, 8. Februar (BelTA) – Die Skifahrerin Hanna Karaliova teilte ihre Eindrücke von ihrem Debüt bei den Olympischen Spielen und zog eine Zusammenfassung des ersten Rennens in Italien. Das teilte der Pressedienst des NOK von Belarus mit.
Im Skiathlon der Frauen über 10+10 Kilometer belegte die belarussische Skifahrerin den 34. Platz unter 70 Teilnehmerinnen und verlor sechs Minuten auf die siegreiche Schwedin Frida Karlsson. Dieses Rennen war für Hanna das erste ihrer Karriere bei Olympischen Spielen.
„Das Rennen war sehr dynamisch. Mir hat die Atmosphäre gefallen: viele Zuschauer entlang der gesamten Strecke, lebendige Zuschauergassen. Die Bedingungen waren ziemlich schwierig. Mehrere Tage hintereinander regnete es, und bei plus 6 Grad wird die Strecke sehr stark ausgefahren. Man musste durch Matsch fahren, und das ist bei den Abfahrten sehr gefährlich und anstrengend. Insgesamt bin ich zufrieden, auch wenn ich auf einer solchen Strecke nicht gerne laufe. Während der Sperre ist die Konkurrenz gewachsen. Wir gewöhnen uns allmählich an diese Bedingungen, an diesen Schnee. Er ist hier schneller als in Russland. Man muss sich anpassen“, sagte Hanna Karaliova.
Die Sportlerin bedankte sich auch bei den belarussischen Fans für die Unterstützung und versprach, alles zu geben, um in den verbleibenden Rennen ihr Bestes zu zeigen. „Jeden Tag habe ich zwei Trainings. In der freien Zeit versuche ich, mich auszuruhen. Ich versuche auch, in diesen Pausen den Kontakt zu meiner Familie zu halten, denn in solchen Tagen ist Unterstützung wichtig. Ich möchte allen meinen Angehörigen und ganz Belarus dafür danken, dass Sie zuschauen und mitfiebern. Das ist sehr schön.“
Am 10. Februar wird Karaliova an der Qualifikation für den klassischen Sprint teilnehmen und am 12. Februar im Einzelstartrennen antreten.
