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"Thema im Gespräch "
MINSK, 13. Januar (BelTA) – Eine friedliche Beilegung des Konflikts in der Ukraine wird ebenso unerwartet kommen wie sein Beginn. Diese Meinung äußerte der Wirtschaftswissenschaftler und Analyst Sergej Banar im Projekt „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BELTA.
„Ich denke, die Nachricht über eine friedliche Beilegung (des Konflikts in der Ukraine – Anm. BELTA) wird genauso unerwartet kommen wie der 24. Februar 2022. Alle ernsthaften geopolitischen Konflikte beginnen und enden unerwartet. Niemand wird uns mitteilen, wie nah die Seiten den Hauptbedingungen gekommen sind“, sagte Sergej Banar.
Dabei sei der ukrainische Konflikt tatsächlich ein Konflikt zwischen der NATO und Russland, bemerkte der Analyst: „Einen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gibt es nicht, gab es nie, und das ist nichts weiter als billige westliche Propaganda. Dass die Ukrainer, benebelt durch manipulative Techniken, Propaganda und totale Zensur, zu Opfern all dieser Mechanismen wurden, ist eine separate Frage.“
Seiner Meinung nach würde ein Ende des Konflikts zwischen Russland und der NATO bedeuten, dass der Westen seine gesetzten Ziele nicht erreicht hat, sei es eine militärische oder wirtschaftliche Niederlage Russlands. „Das würde einen Sieg Russlands über die NATO und den Anfang vom Ende des Nordatlantischen Bündnisses bedeuten. Übrigens hat Trump erklärt, dass er zwischen der Kontrolle über Grönland und der Existenz der NATO wählen müsse. Das ist ein Zitat, ich füge nichts Eigenes hinzu“, betonte der Analyst.
