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07 Februar 2026, 18:23

FPB baut Zusammenarbeit mit indischen Gewerkschaften aus

MINSK, 7. Februar (BelTA) - Der Belarussische Gewerkschaftsbund (FPB) baut seine Zusammenarbeit mit indischen Gewerkschaften aus, wie der Pressedienst der Gewerkschaften mitteilte.

Aktuell nimmt eine Delegation des nationalen Gewerkschaftszentrums unter der Leitung von FPB-Vorsitzendem Juri Senko an der Gesamtindischen Konferenz der Indischen Gewerkschaften und dem Internationalen Symposium teil, das die Rolle der Gewerkschaften auf dem sich wandelnden globalen Arbeitsmarkt erörtert. An den Veranstaltungen nahmen über 2.500 Personen teil, darunter Vertreter aus Belarus, Russland, Brasilien, der Türkei, Nepal, Italien und anderen Ländern.

Die Indischen Gewerkschaften sind mit über 26 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsverband der Welt. Juri Senko betonte, dass Belarus und Indien die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit sowohl bilateral als auch im Rahmen internationaler Foren wie der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und der BRICS-Staaten aktiv ausbauen. „Uns eint das Verständnis, dass jedes Land in seiner Entwicklung einzigartig ist und seine Zukunft auf der Grundlage nationaler Traditionen, Werte und Prioritäten gestaltet. Wir teilen das Engagement für vielseitige internationale Beziehungen und einen offenen Dialog, der auf Respekt, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit basiert. Die Entwicklung der Zusammenarbeit auf Ebene der nationalen Gewerkschaftszentren wird zur Stärkung der Beziehungen zwischen Belarus und Indien beitragen, wovon die Arbeitnehmer in beiden Ländern profitieren werden“, sagte der Vorsitzende des FPB.

Juri Senko informierte seine ausländischen Kollegen über das etablierte System der Sozialpartnerschaft in Belarus, das es ermöglicht, alle wichtigen Fragen – von der Sicherstellung produktiver Beschäftigung bis hin zu Lohnerhöhungen – effektiv und konstruktiv anzugehen. Er betonte zudem, dass mehr Solidarität innerhalb der internationalen Gewerkschaftsbewegung notwendig sei, um globale Probleme in der Arbeitswelt zu lösen. Technologischer Fortschritt und Digitalisierung, die das Leben der Arbeitnehmer erleichtern sollen, führen ohne angemessene Regulierung und Maßnahmen zum Schutz ihrer Interessen zum Gegenteil, wobei Geringqualifizierte am stärksten darunter leiden. Auch der Wunsch einiger Politiker, die Welt zu spalten und der Wirtschaft Beschränkungen und künstliche Barrieren aufzuerlegen, stellt eine ernste Bedrohung für Arbeitnehmer weltweit dar. „Dies ist nichts anderes als Erpressung im internationalen Maßstab und der Versuch einiger Länder, andere souveräne Staaten zu unterwerfen. In der internationalen Praxis wurde eine solche Politik bereits klar als neuer Kolonialismus definiert“, sagte der Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes.

Bei der Veranstaltung wurden außerdem das Format und die wichtigsten Themen des bevorstehenden BRICS-Gewerkschaftsforums erörtert, das dieses Jahr in Indien stattfinden wird.

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