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Wirtschaft
29 April 2026, 13:23

Vielversprechende Kooperationsrichtungen mit der Republik Komi im Gesundheitsministerium von Belarus erläutert 

MINSK, 29. April (BelTA) – Im Gesundheitsministerium von Belarus hat ein Arbeitsbesuch einer Delegation der Republik Komi stattgefunden. Die Gäste wurden von Gesundheitsminister Alexander Chodschajew empfangen.

Die Delegation der Republik Komi lernte während ihres dreitägigen Besuchs in Belarus belarussische Unternehmen wie MAZ, MTZ, AMKODOR kennen, die für eine Zusammenarbeit interessant sind.
„Die Interessen beschränken sich jedoch nicht nur auf die Wirtschaft. Wir erörterten humanitäre Fragen, darunter Sport und Kultur, und stellten ein reges Interesse der russischen Delegation an diesen Bereichen fest. Das zeugt von gegenseitigem Verständnis und von Berührungspunkten, die über die Wirtschaft hinausgehen und ideologische Aspekte betreffen“, so Alexander Chodschajew.
Auf die Frage nach Vorschlägen der belarussischen Seite im Rahmen der Zusammenarbeit antwortete der Gesundheitsminister, dass der Exportausbau im Fokus stehe. „Unsere pharmazeutischen Produkte sollen in verschiedene Regionen Russlands gelangen. Solche Treffen eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für die Zusammenarbeit und die Erreichung der gesetzten Ziele. Auch landwirtschaftliche Produkte, Tourismus und medizinische Versorgung sind für unsere Gäste von Interesse. Wir haben die Kollegen eingeladen, sich an der Gesundheitsausstellung in Belarus zu beteiligen, die in Kürze stattfinden wird“, informierte der Behördenleiter.
Der Vorsitzende der Regierung der Republik Komi, Dmitri Bratynenko, unterstrich, dass das Treffen eine neue Etappe in der Entwicklung der Beziehungen zwischen Belarus und Komi darstellt. „In drei Tagen haben wir viel aufgenommen. Wir sind hier im Auftrag des Oberhauptes unserer Republik, um Vorschläge für die Zusammenarbeit und den Ausbau der Produktionskapazitäten vorzubereiten. Wir sind sehr an den Technologien interessiert, die heute in der Landwirtschaft von Belarus angewendet werden. Belarussische Produkte sind auf dem russischen Markt sehr bekannt, jeder kennt ihre Qualität. Wir haben unsere Aufmerksamkeit auf die Medizin und den Holzverarbeitungskomplex gerichtet. Wir liefern hierher viel Sperrholz und Papier und möchten diese Richtung ausbauen“, so der Vorsitzende. 
Seinen Worten zufolge werde in Kürze eine Wirtschaftsmission nach Belarus vorbereitet. „Wir werden mit einer Konferenz beginnen. Wir haben den Wunsch, die Möglichkeiten der belarussischen Unternehmen zu erkunden, die über Leasinggesellschaften arbeiten könnten“, fügte Dmitri Bratynenko hinzu.
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