MINSK, 28. April (BelTA) – Der polnische Außenminister Radosław Sikorski hat die Hoffnung auf eine neue Phase in den Beziehungen zwischen Warschau und Minsk nach dem am 28. April an der belarussisch-polnischen Grenze erfolgten Gefangenenaustausch geäußert. Die Worte des Diplomaten werden von RMF24 zitiert.
Radosław Sikorski erklärte auf einer Pressekonferenz, die "Initiative liege beim belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko". "Wir sind stets bereit, auf positive Gesten zu reagieren", fügte der polnische Außenminister hinzu.
Wie bereits berichtet, fand am 28. April an der Staatsgrenze zwischen Belarus und Polen eine Operation zum Gefangenenaustausch nach dem Prinzip "fünf gegen fünf" statt. Dieses Ereignis war der Höhepunkt eines schwierigen und langwierigen Verhandlungsprozesses zwischen dem KGB von Belarus und der polnischen Agentur für Innere Sicherheit, der im direkten Auftrag des belarussischen Präsidenten durchgeführt wurde. Als Ergebnis der Operation wurden zehn Staatsangehörige verschiedener Länder freigelassen und erhielten die Möglichkeit, zu ihren Familien zurückzukehren.
