MINSK, 21. Mai (BelTA) – In Belarus steigt der Anteil der Unternehmerinnen – binnen fünf Jahren wuchs er auf 42 Prozent. Das erklärte der Erste Vize-Wirtschaftsminister Iwan Weschnowez in Minsk auf der Plenarsitzung des Unternehmerinnen-Forums des Unionsstaates.
Iwan Weschnowez hob hervor, dass Frauen sich in unterschiedlichsten Bereichen engagieren. Rund 85.000 Angehörige des schönen Geschlechts seien unternehmerisch tätig. Initiative Belarussinnen zeigten ihre Führungsqualitäten – sie besetzten rund die Hälfte aller leitenden Positionen.
„Unternehmerinnen arbeiten zum Wohle ihrer Familie, des Unternehmertums und der Republik Belarus“, betonte Weschnowez.
Frauenunternehmen konzentrieren sich vor allem auf Bereiche wie Consulting, Werbung, die Schönheitsbranche, Bekleidungsfertigung, Tourismus und Design. Mit jedem Jahr eroberten die Frauen aber auch immer aktiver traditionelle Männerdomänen – im Gütertransport, in der Industrie und in der IT.
Iwan Weschnowez hob die besondere Symbolik der Veranstaltung im Jahr der belarussischen Frau hervor und betonte, dass der Staat konsequent ein günstiges Umfeld für die Entwicklung des weiblichen Unternehmertums schaffe. Seinen Worten zufolge habe sich die Bewegung zur Förderung des weiblichen Unternehmertums bereits über die Grenzen Belarus‘ hinaus ausgeweitet.
„Auf dem Forum können wir die wichtigsten Fragen erörtern, die Unternehmerinnen und Geschäftsführerinnen bewegen: Was muss im Gesetz geändert werden – auch im Rahmen des Unionsstaates –, damit das Frauenunternehmen floriert“, fügte Iwan Weschnowez hinzu.
Das erste Unternehmerinnen-Forum des Unionsstaates läuft unter der Schirmherrschaft der öffentlichen Vereinigung „Belarussischer Frauenbund“, des Wirtschaftsministeriums und des Minsker Stadtexekutivkomitees. Das Programm ist auf zwei Tage angelegt. Veranstaltungsort ist das Kino „Moskau“. Zur Diskussion steht ein breites Themenspektrum – von Tourismus über Innovationen bis hin zur Digitalisierung.
