GRODNO, 21. Mai (BelTA) – In Grodno hat eine internationale Konferenz über digitale Technologien und künstliche Intelligenz begonnen, die dem 30-jährigen Jubiläum der Allbelarussischen Volksversammlung gewidmet ist.
Der Doktor der Politikwissenschaften, Professor, Leiter des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Soziologie der Grodnoer Staatlichen Janka-Kupala- Universität, und Co-Vorsitzende des Büros des Organisationskomitees der Konferenz, Wiktor Watyl, betonte, das Thema Sicherheit, einschließlich der Informations- und politischen Sicherheit, stehe im Mittelpunkt der Konferenz. „Angesichts der Zunahme globaler und regionaler militärisch-politischer Konflikte gewinnt dieses Thema um ein Vielfaches an Bedeutung. Das Staatsoberhaupt betont, dass unsere Hauptaufgabe darin besteht, ein freies und unabhängiges Belarus zu bewahren. Dies muss man ständig, beharrlich und mit vereinten Kräften tun“, sagte Wiktor Watyl.
„Das Thema der Konferenz lautet: „Digitale Technologien und künstliche Intelligenz zur Gewährleistung der Informations- und politischen Sicherheit des Staates“. Dies ist eine entscheidende Ressource, die es uns ermöglicht, uns erfolgreich zu entwickeln und in der Welt zu positionieren. Das Exklusive dieser Konferenz ist die kognitive Sicherheit. Im Zusammenhang mit den militärisch-politischen Konflikten auf dem europäischen Kontinent und im Nahen Osten ist deutlich geworden, dass sehr viel davon abhängt, wer die Tagesordnung des Informationsgeschehens steuert, wer entsprechende Modelle, Ideen, Gefühle und Überzeugungen in die Köpfe der Menschen einfließen lässt. Wir dürfen auf keinen Fall eine toxische, schädliche Einwirkung auf unsere Bürger zulassen. Die Aufgabe ist es, alles zu tun, damit sie bewusste Patrioten ihres Landes sind und gemeinsam unser Belarus entwickeln“, so Wiktor Watyl.
An der Konferenz werden mehr als 230 Personen aus 16 ausländischen Ländern und Belarus teilnehmen. „Das sind fast alle Kontinente der Erde. Hier sind vor allem Kollegen aus befreundeten Ländern vertreten, aber es gibt auch solche, die auch in Europa ihren eigenen Standpunkt haben. Auch sie möchten ihre Meinung äußern, die nicht mit der von Brüssel, Paris und London übereinstimmt. Und es wird für uns interessant sein, ihnen zuzuhören“, präzisierte er.
„Es müssen Modelle erarbeitet werden, die zur Lösung strategischer Aufgaben beitragen. Und das Wichtigste ist, die Interessen des Staates und der Gesellschaft umzusetzen und zu stärken“, resümierte Wiktor Watyl.

Am 21. und 22. Mai findet an der Grodnoer Staatlichen Janka-Kupala-Universität eine internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz statt. Geplant sind Plenar- und Themensitzungen, Abendsitzungen, runde Tische und Präsentationen. Die Teilnehmer werden den Einfluss der Digitalisierung auf die Entwicklung des Staates, digitale Technologien und künstliche Intelligenz in der staatlichen Arbeit, die Rolle der Allbelarussischen Volksversammlung bei der Gewährleistung der Informations- und politischen Sicherheit des Staates im Kontext der digitalen Transformation sowie Herausforderungen und Bedrohungen durch den Einsatz von KI-Technologien im Bereich der militärisch-politischen Sicherheit diskutieren. Gleichzeitig finden im Rahmen der Konferenz Diskussionen zu einer breiten Palette politischer Fragen statt: von Philosophie und Psychologie bis hin zu vergleichender Politikwissenschaft, Weltpolitik und Partologie.
