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06 Mai 2024, 16:35

Alejnik über Söldnertum seitens der ukrainischen Geheimdienste

MINSK, 6. Mai (BelTA) - Außenminister Sergej Alejnik sprach in einem Interview mit RIA Nowosti über die Fakten des Söldnertums durch ukrainische Spezialdienste.

Der Außenminister betonte, dass Rekrutierungsaktivitäten über diplomatische Vertretungen sowohl nach internationalem Recht als auch nach der nationalen Gesetzgebung der meisten Staaten illegal seien. "Söldnertum ist geächtet", sagte er.

Dennoch gibt es solche Fälle, und sie werden von belarussischer Seite registriert. "Kürzlich wurde eine Gruppe von Studenten identifiziert, die vom ukrainischen Geheimdienst rekrutiert wurden, um terroristische Akte vorzubereiten und zu begehen", sagte der Minister. - Dies werde nun im Rahmen des entsprechenden Strafverfahrens bewertet, die Ermittlungen seien im Gange. Sergej Alejnik hält diese Art der Rekrutierung für absolut unmenschlich und doppelt unmenschlich, wenn es sich um Kinder handelt. Seinen Angaben zufolge wurden im Rahmen des Strafverfahrens wegen der Rekrutierung belarussischer Jugendlicher vier Personen festgenommen.

Der Minister wies auch auf die Versuche hin, Waffen und Sprengstoff nach Belarus zu schmuggeln, um Terroranschläge nicht nur in unserem Land, sondern auch in Russland zu verüben. "Wir sind uns natürlich bewusst, dass die Sphäre der Bestrebungen heute nicht nur auf Belarus, sondern auch auf Russland gerichtet ist. Die Kanäle für den Transfer von Waffen und Sprengstoff können überall genutzt werden", sagte er. Der KGB-Vorsitzende äußerte sich zu diesem Thema insbesondere auf einer Sitzung der Allbelarussischen Volksversammlung. Er nannte eine Reihe konkreter Fakten über die Entwaffnung von 20 ukrainischen Residenten und die Inhaftierung von etwa 30 Personen unter den Saboteuren und Personen, die terroristische Handlungen vorbereiten und planen.

Wie der Minister sagte, werden solche Formationen nicht nur von der Ukraine, sondern beispielsweise auch von Litauen unterstützt. "Die uns vorliegenden Informationen, die wir auch über diplomatische Kanäle erhalten haben, deuten darauf hin, dass die litauischen Behörden die Vorbereitung paramilitärischer Gruppen, die auf den Sturz der legitimen belarussischen Behörden und terroristische, extremistische Aktivitäten gegen unser Land abzielen, nicht nur dulden, sondern sogar unterstützen und finanzieren", sagte Sergej Alejnik.

Er fügte hinzu, dass Belarus über die Vorbereitung und Finanzierung solcher paramilitärischer Formationen in Litauen informiert ist.
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