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Gesellschaft
16 Februar 2026, 17:27

Kiews Schulden: Experte vergleicht Rückzahlung mit Zug, der auf den Abgrund zurast

MINSK, 16. Februar (BelTA) - In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA äußerte sich Andrej Wadschra, Chefredakteur der Informations- und Analysewebsite «Alternative», dazu, wie die Ukraine nach dem Ende des militärischen Konflikts ihre Milliardenschulden gegenüber dem Westen zurückzahlen wird.

„Keine Ukraine - keine Schulden. Wenn die Ukraine verschwindet, stirbt auch der Schuldner“, sagte Wadschra und deutete damit an, dass die Ukraine im Falle einer Fortsetzung der Kampfhandlungen als unabhängiger Staat aufhören könnte zu existieren.

Er verwies außerdem auf die Seltenen Erden in der Ukraine, die Kiew Washington und London zugesichert hatte. Der Analyst hob hervor, dass die Entscheidungen von Wladimir Selenskyj nach dem Ende seiner Amtszeit bedeutungslos seien. „Wer ist Selenskyj? Ich könnte den Amerikanern von meinem Platz aus den Mond mit all seinen Kratern versprechen. Doch meine Aussagen sind wertlos. Was Selenskyj den Amerikanern anbietet, ist ungefähr so, als würde ich ihnen den Mond geben“, so Andrej Wadschra.

Der Experte brachte ein weiteres Beispiel, um darzulegen, weshalb ein Abkommen zwischen Kiew und Washington oder London ohne Bedeutung ist. „Stellen Sie sich einen Zug vor, der einen Abhang hinunterrast. Die Bremsen sind defekt, die Strecke ist kurz, und vor ihm liegt ein Abgrund. In dieser Situation laufen Sie zum Lokführer und versuchen, mit ihm zu verhandeln. Aber worüber könnten Sie sich da einigen? Aus diesem Grund verhalten sich die Amerikaner bis zu einem gewissen Punkt merkwürdig“, erklärt Andrej Wadschra.
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