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10 Februar 2026, 11:19

Belarussischer Methan-Laserdetektor in Sibirien erfolgreich getestet

MINSK, 10. Februar (BelTA) – Der belarussische Methan-Laserdetektor DML-150S wurde unter rauen Bedingungen Sibiriens erfolgreich getestet. Darüber informiert das Komitee für Militärindustrie.

Es handelt sich dabei um einen Methan-Laserdetektor des Typs DML-150, hergestellt bei OAO Peleng. Getestet wurde das Gerät im Autonomen Bezirk Chanty-Mansijsk. Der Detektor wurde in die Flugdrohne OG 65 integriert. 

Das Komitee berichtet, dass die Tests Ende Januar unter sehr harten Winterbedingungen durchgeführt wurden, bei minus 34 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 12 m/s. „Das gerät hat eine stabile Leistung gezeigt, ohne Störungen und Ausfälle. Die Flugdauer betrug 65 Minuten, maximale Entfernung vom Startpunkt betrug über 40 km, während der gesamten Flugdauer blieb die Funkverbindung stabil“, hieß es aus dem Komitee. 

Der Detektor DML-150S konnte mehrere Methan-Lecks unterschiedlicher Intensität genau erkennen, Methanwolken auf einer Entfernung von bis zu 100 m vom Gasleck identifizieren sowie alle möglichen Lecksimulationen an Hauptgasleitungen und Flächenobjekten. Alle Daten enthielten genaue Angaben in Bezug auf die Geolokation der Objekte. „Neben der hohen Genauigkeit bei der Erkennung und Lokalisierung von Methanlecks wurde eine hohe Benutzerfreundlichkeit des Geräts und eine hochpräzise Bildqualität festgestellt“, hieß es. 

Mit dem neuen Gerät von Peleng zur Überwachung der Gasinfrastruktur wird die Zeit für die Identifizierung potenziell gefährlicher Bereiche erheblich verkürzt, die Genauigkeit der Überwachung verbessert. Methanlecks können rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. 
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