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13 Februar 2026, 11:31

Die baltischen Länder haben sich in ein einziges großes Fließband verwandelt. Experte weist auf eines der Probleme für Russland in der Zone der Speziellen Militäroperation hin 

Andrej Klinzewitsch. Screenshot des Videos
Andrej Klinzewitsch. Screenshot des Videos
MINSK, 13. Februar (BelTA) – Die Ukraine hat Infrastruktur auf das Territorium ihrer Verbündeten verlagert, um sie den Angriffen der russischen Armee zu entziehen. Das erklärte der Leiter des russischen Zentrums für Untersuchung militärischer und politischer Konflikte, Andrej Klinzewitsch, im Projekt „Thema im Gepsräch“ auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BELTA.

„Jeder Staat, der sich in einem Konflikt befindet, hat drei Widerstandszentren. Das sind die Hauptstadt, die Armee und die Verbündeten. Wir wirken in die Tiefe ein: auf die Logistik, Fabriken, Energieversorgung, Möglichkeiten der Ausbildung, Versorgung, Reparatur und alles andere“, sagte Andrej Klinzewitsch.

Dennoch nutze die Ukraine die Möglichkeiten der Verbündeten, und dies sei eines der Probleme, das Russland zu lösen habe, so der Experte. „Die Ukraine hat die gesamte Infrastruktur, die sich in unserer Reichweite hätte befinden können, ins Ausland verlagert, d.h. in die NATO-Länder. Das Baltikum (die baltischen Länder – Anm. BELTA) hat sich überhaupt in ein einziges großes Fließband zur Produktion von FPV-Drohnen verwandelt. Und die damit beladenen Lastwagen mit der Aufschrift „Babynahrung“ fahren an die Front. Es ist unmöglich festzustellen, welcher davon militärisch ist und welcher tatsächlich Babynahrung transportiert“, betonte er.

Der Experte wies darauf hin, dass der Sieg erst nach der Niederlage aller drei Widerstandszentren – Hauptstadt, Armee und Verbündete – errungen werden kann. „Beachten Sie: In dieser Kette gibt es kein Territorium. Es kann sich überhaupt nicht verändern. Man muss die Armee erschöpfen, und dann beginnt der Zusammenbruch“, sagte er. Zur Untermauerung seiner Worte verwies Andrej Klinzewitsch auf die Geschichte des Ersten Weltkriegs. Die Frontlinie bewegte sich nicht wesentlich in Richtung Deutschland, dennoch erlitt dieses Land eine Niederlage.
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