Projekte
Staatsorgane
flag Montag, 16 März 2026
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Gesellschaft
04 Februar 2026, 14:09

„Nicht jedes Volk hat solche Heiligen“: Wie kam die Euphrosynes Fürsprache zum Vorschein? 

MINSK, 4. Februar (BelTA) – Wie kommt die Fürsprache und Schirmherrschaft von Euphrosyne von Polozk in der Geschichte des modernen Belarus zum Vorschein? Darüber diskutierten Reiseführerin Sofia Matscharaschwili und Bloggerin Xenia Leschtschinskaja in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch. Die Unsrigen“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
Euphrosyne von Polozk war die erste Frau in Osteuropa, die von der Kirche heilig gesprochen wurde. Seit vielen Jahrhunderten gilt sie als Schutzpatronin und Fürsprecherin von Belarus. 

„Worin manifestiert sich das? Jeder hat sein eigenes Konzept: Jemand ist diesem Thema nahe, jemand ist fern. Die Menschen gehen nicht einfach in die Kirche. Der verstorbene Patriarch Alexi II. sagte einst: Wer keine Kirchen baut, wird Gefängnisse bauen. Wir müssen für unsere Kinder beten, für unsere schöne Jugend, denn wir wollen in Frieden leben“, sagte Sofia Matscharaschwili. 

„Nicht jedes Volk hat solche Heiligen. Wenn wir im weitesten Sinne über Fürsprache sprechen, dann geht es sowohl um Souveränität als auch um Kultur“, sagte Xenia Leschtschinskaja.

Das moderne Belarus verdankt unter anderem Euphrosyne von Polozk seine heutige Unabhängigkeit und ein klares nationales Selbstbewusstsein.

„Das besondere an Belarus ist, dass hier über 150 Nationalitäten und 25 Konfessionen mit Fürsprache von Euphrosyne ruhig und friedlich unter einem Dach leben“, resümierte die Reiseführerin.
Abonnieren Sie uns auf
X
Top-Nachrichten
Letzte Nachrichten aus Belarus