Projekte
Staatsorgane
flag Freitag, 8 Mai 2026
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Politik
07 Mai 2026, 19:40

Belarus ruft gemeinsam mit OSZE-Partnern dazu auf, Versuchen zur Rehabilitation von Nazis und ihren Handlangern entgegenzutreten

MINSK, 7. Mai (BelTA) – Der Leiter der belarussischen Mission bei der OSZE, Andrej Dapkjunas, hat auf dem Ständigen Rat der OSZE in Wien eine gemeinsame Erklärung im Namen der Delegationen von Belarus, Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan anlässlich des 81. Jahrestages des Sieges über den Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg abgegeben.

„Vor 81 Jahren wurde der historische Sieg über den Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg errungen. Unvergessen bleibt in unserem Gedächtnis die Heldentat von Millionen Menschen, die die Ideologie der Feindschaft, des Hasses und der Menschenverachtung zerschlugen, selbstlos kämpften und ihr Leben für Frieden, Freiheit und das Wohlergehen künftiger Generationen opferten. Versuche, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs zu verfälschen und zu verdrehen, die Rolle der Völker der Sowjetunion sowie der Teilnehmer der Anti-Hitler-Koalition und der Befreiungsbewegungen der europäischen Länder bei der Niederringung des Nationalsozialismus herabzusetzen, sind unzulässig“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

Andrej Dapkjunas betonte, dass die Urteile des Nürnberger Tribunals, die die völkerrechtliche Bewertung der Verbrechen der Nazis und ihrer Handlanger festschrieben, nicht revidiert werden dürften. Versuche der Rehabilitation und Heroisierung von Nazis und ihren Handlangern sowie die Leugnung von deren Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit müssten eine angemessene rechtliche Antwort erfahren.

„Wir verurteilen die Zerstörung und Schändung von Denkmälern und Grabstätten der Befreier aller Nationalitäten, die ihr Leben für den Sieg gaben“, sagte der Ständige Vertreter von Belarus.

In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass die am 15. Dezember 2025 von der UN-Generalversammlung verabschiedete Resolution „Bekämpfung der Heroisierung des Nationalsozialismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation zeitgenössischer Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz beitragen“ in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung sei.

„Es ist unsere gemeinsame Pflicht, eine Wiederholung der Fehler der Vergangenheit zu verhindern, alles Mögliche zu tun, um Versuche zur Rehabilitation von Nazis und ihren Handlangern zu bekämpfen, mit Erscheinungsformen von Neonazismus, militantem Nationalismus und allen Formen der Diskriminierung zu kämpfen. Die Erinnerung an den Sieg muss der Stärkung der internationalen Sicherheit, der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Verständnisses dienen“, fasste Andrej Dapkjunas zusammen.

Abonnieren Sie uns auf
X
Letzte Nachrichten aus Belarus