MINSK, 7. Mai (BelTA) – Die Inflation in Belarus verlangsamt sich. Das erklärte der Leiter der Hauptabteilung für Geldpolitik und Wirtschaftsanalyse der Nationalbank, Dmitri Murin, gegenüber Journalisten.
Auf der erweiterten Vorstandssitzung der Nationalbank wurden die Ergebnisse der Geldpolitik im ersten Quartal 2026 erörtert.
„Das Bankensystem kommt insgesamt mit den Aufgaben zurecht, die für das laufende Jahr – und damit für das erste Quartal – gestellt wurden. Das Staatsoberhaupt hat fünf Zielindikatoren festgelegt, vier davon bewegen sich im ersten Quartal insgesamt auf der prognostizierten Bahn – vor allem in Bezug auf die Inflation. Die Inflation verlangsamt sich stabil. Seit Jahresbeginn sind die Verbraucherpreise um 1,6 Prozent gestiegen – weniger als prognostiziert (2,5 Prozent)“, so Dmitri Murin.
Dabei sei berücksichtigt worden, dass die Erhöhung der Versorgungstarife vom 1. Januar auf den 1. März verschoben wurde. „Selbst mit dieser Korrektur ändert sich der Prognosewert von 2,5 auf 1,9 Prozent – tatsächlich liegen wir bei 1,6 Prozent. Wir sehen also weiterhin eine gute Dynamik der Verbraucherpreise hin zu einer Verlangsamung“, fügte der Abteilungsleiter hinzu.
Das Staatsoberhaupt habe der Nationalbank die Aufgabe gestellt, die Kerninflation für 2026 auf einem Niveau von nicht mehr als 5 Prozent zu halten.
