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02 März 2026, 13:10

Bau eines belarussischen Terminals in Murmansk wurde bei Treffen mit Lukaschenko besprochen

MINSK, 2. März (BelTA) – Das Projekt zum Bau eines belarussischen Terminals in Murmansk wurde bei einem Treffen zwischen dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und dem Gouverneur des Gebiets Murmansk, Andrej Tschibis, diskutiert.

Der Leiter der russischen Region teilte den Journalisten nach dem Treffen Einzelheiten darüber mit, worüber genau gesprochen wurde. Seinen Worten zufolge wurden verschiedene Aspekte, die Möglichkeiten der Nutzung des Potenzials der Nordseeroute, des transarktischen Transportkorridors und der Arktis insgesamt ausführlich diskutiert. 

„Für unser Land ist dies eine der wichtigsten Prioritäten. Das Wichtigste ist, dass es hier ein riesiges Feld für die Partnerschaft mit unseren belarussischen Kollegen gibt. Wir haben verschiedene Optionen für die Entwicklung der Frachtlogistik nach Belarus und aus Belarus über den Hafen von Murmansk über die Nordostpassage ausführlich und detailliert besprochen“, sagte Andrej Tschibis.
Der Gouverneur bezeichnete das Projekt zum Bau eines belarussischen Terminals dort als komplex. Unter anderem auch deshalb, weil die Durchlasskapazität der Eisenbahn für den Transport von Gütern zum Hafen berücksichtigt werden muss. „Wir haben dies im geschlossenen Teil des Treffens sehr ausführlich besprochen. Wir haben vereinbart, dass wir mit unseren Kollegen auf Regierungsebene noch einmal alle möglichen Modelle sehr sorgfältig prüfen werden“, erklärte der Leiter der Region.

Er betonte, dass Alexander Lukaschenko nicht nur großes Interesse an der Organisation des Exports belarussischer Güter über den Hafen von Murmansk bekundet habe, sondern auch am Transit von Gütern aus China. „Die Möglichkeit, Güter in eine Richtung zu versenden und Güter aus Asien zu empfangen, gibt dem Projekt definitiv eine Chance. Auch wenn es aus Investitionssicht keine einfache Zeit ist. Dies ist unser strategisches Projekt“, fügte Andrej Tschibis hinzu.

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