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17 November 2025, 11:37

Lukaschenko: Niemand kann Einheit von Belarus und Russland zerstören


MINSK, 17. November (BelTA) – Belarus und Russland waren und bleiben beieinander, niemand kann ihre Einheit zerstören. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 17. November bei einem Treffen mit dem Gouverneur des russischen Gebiets Rostow, Juri Sljusar.

Der Staatschef betonte, wie wichtig es sei, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu erhalten und weiterzuentwickeln, insbesondere unter den derzeitigen schwierigen Bedingungen. „Der Druck von außen ist enorm. Ich nenne keine Adressen, Passwörter oder Treffpunkte. Das wissen Sie sehr gut. Deshalb müssen wir das unsere bewahren. Belarus und Russland waren und bleiben eng verbunden. Niemand kann unsere Einheit zerstören, so sehr jemand das auch möchte. Die Menschen, die Völker werden das nicht zulassen. Das muss man durchstehen, das muss man bewahren. Das ist das Wichtigste“, sagte der belarussische Staatschef.

Die Grundlage für eine solche Zusammenarbeit bilden zahlreiche Faktoren, darunter kulturelle und historische Gemeinsamkeiten sowie zwischenmenschliche Kontakte, doch laut dem Präsidenten sollte vor allem die Wirtschaft im Vordergrund stehen. Sie spielt eine entscheidende Rolle und ist das Wichtigste, was beide Staaten verbinden sollte. „Wir müssen unsere Staaten und Völker wirtschaftlich miteinander verbinden“, erklärte Alexander Lukaschenko. 
Als Beispiel für wirksame Lösungen, die die Entwicklung der Zusammenarbeit fördern, nannte der Präsident die Erhöhung der Zahl der sehr gefragten Hochgeschwindigkeitszüge Lastotschka auf der Strecke zwischen Moskau und Minsk. „Diese Verrückten haben die Grenze nach Westen geschlossen. Nun gut. Unsere Leute haben die Strecken nach St. Petersburg und Moskau gewählt... Menschen aus Minsk sind nach Kasan gefahren und ohne Problem – nach Hause. Niemand hält sie auf. Flugzeuge, Hubschrauber, Züge, Buslinien – sie sind bei uns sehr gefragt. Und bei den Russen ist Belarus gefragt“, sagte der Staatschef. So stehen beispielsweise die Russen an erster Stelle unter den Besuchern touristischer Einrichtungen in Belarus. Auch belarussische Hotels sind sehr gefragt, ebenso wie medizinische Dienstleistungen.
Alexander Lukaschenko berichtete, dass während der Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin regelmäßig das Thema der interregionalen Zusammenarbeit angesprochen werde und dass seitens des russischen Staatschefs „volle Unterstützung“ bestehe.
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