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18 Dezember 2025, 19:45

Lukaschenko: Unter der geflohenen Opposition befinden sich Hunderte belarussischer Agenten

MINSK, 18. Dezember (BelTA) – Unter der geflohenen Opposition befinden sich Hunderte belarussischer Agenten. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko nach seiner Botschaft an das belarussische Volk und das Parlament.
„Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die hinter den Kulissen stattfindende Reaktion unserer Zentren lenken (gemeint ist die geflohene Opposition, Anm. BelTA). Ich habe den Amerikanern bereits gesagt: „Leute, was macht ihr euch Sorgen? Wir sind auf dem Laufenden. Wir wissen alles.“ Denn die Hälfte derjenigen, die geflohen sind, sind unsere Agenten. Ich habe dem Vertreter der USA das offen gesagt. „Wollt ihr dort was unternehmen – wir wissen es bereits. Leute, wir hören, worüber ihr sprecht, also lasst uns ehrlich und aufrichtig verhandeln. Sie haben versucht, sich diplomatisch herauszuwinden. Aber das wird nicht funktionieren“, betonte der Präsident.

Der Präsident berichtete, dass die Amerikaner während der letzten Verhandlungen um eine Pause gebeten hätten, um nachzudenken. „Als wir ihnen angeboten haben, dass wir keine „Oppositionelle“ und andere, um deren Auslieferung sie gebeten hatten, über die litauische Grenze bringen würden“, erklärte der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko erklärte, dass die belarussische Seite angeboten habe, begnadigte Häftlinge in die Ukraine zu bringen, im Austausch gegen mehrere belarussische Gefangene, die auf der Seite Russlands gekämpft hatten, sowie eine Reihe von Russen. „Ich habe darum gebeten, dass die Russen (die Krüppel, ohne Beine, ohne Arme) wie es in der ersten Gruppe der Fall war, zurückgegeben werden. Denn sie werden dort sterben. Wir werden sie wenigstens retten. Das wird eine Freude für die Eltern sein: wenigstens ein Krüppel, aber lebend nach Hause zurückgekehrt“, sagte der Präsident.
Er erzählte, wie eine Gruppe von Russen, die sich in einem sehr schweren Zustand befanden, auf diese Weise abgeholt, in Gomel untergebracht, gerettet und anschließend ihren Familien übergeben wurden. „Putin hat angerufen und sich bedankt“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

„So haben wir uns geeinigt. Und warum sollen wir etwas Litauen geben? Dort wollte man eine Show veranstalten. Mit Flugzeugen, Hubschraubern, Yachten und Bussen Hunderte, vielleicht Tausende von Menschen transportieren, die ein Treffen mit unseren Leuten organisieren sollten. Diese Information haben wir von den entsprechenden Leuten erhalten“, erzählte der Präsident.

„Das stimmt. Dort sind Hunderte unserer Agenten. Nun, nicht alle sind schon verrückt geworden. Ich nenne keine Namen. Ich selbst verstehe, dass dies wirklich Helden sind“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.
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