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07 November 2025, 10:42

Lukaschenko zur Entwicklung von Polessje: Gezielt investieren 

SCHITKOWITSCHI, 7. November (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko will sich in Kürze einen Bericht über die Umsetzung des Entwicklungsprogramms für Polessje anhören. Dies erklärte er während eines Arbeitsbesuchs im Ktreis Schitkowitschi.

„Wir haben in Polessje nichts beschädigt (durch die Landnutzung). Wir haben die Region nicht in ein trockenes Gebiet verwandelt. Wo es möglich war, haben wir Ackerflächen für die Landwirtschaft gewonnen und landwirtschaftliche Kollektiv- sowie Staatsbetriebe gegründet. Auf dieser Basis errichten wir heute moderne landwirtschaftliche Betriebe“, erklärte der Präsident.

Er merkte an, dass in der gesamten Region Fortschritte erzielt worden seien. „Ich bin aus Minsk eingeflogen. Manchmal gibt es einfach nichts zu beklagen“, sagte Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt merkte zudem an, dass mancherorts noch nicht alle Ackerflächen gepflügt seien. Dies sei wichtig, um zu verhindern, dass diese Flächen verwildern. „Wir haben alles, was wir brauchen, um die urbar gemachten Felder, in die einst Milliarden sowjetischer Rubel investiert wurden, wieder in einen guten Zustand zu versetzen“, sagte er.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass momentan ein neues Entwicklungsprogramm für die Region Polessje durchgeführt wird und dass er plant, bald einen Bericht darüber zu erhalten. „Wir werden die Mittel sinnvoll einsetzen. Wir werden keinen Unsinn anstellen“, betonte der Präsident.

Der Staat beabsichtigt vor allem, in die Bewältigung globaler Herausforderungen zu investieren – in den Ausbau der Infrastruktur, darunter Straßen, Landentwicklung, die Entwicklung von Agrarstädten mit komfortablen Lebensbedingungen usw. Lokale Probleme müssen jedoch lokal gelöst werden. Und hier spielen die lokalen Führungskräfte eine wichtige Rolle. So erinnerte der Präsident beispielsweise den Vorsitzenden des Exekutivkomitees der Region Gomel daran, auch „weitgelegeneKreisewie Schitkowitschi im Auge zu behalten.

„Ich würde nicht behaupten, dass Schitkowitschi verfallen ist. Es hat Fortschritte gemacht, aber ich hoffe, es handelt sich nicht nur um eine Show. Man hat kleine, zuvor ungenutzte Flächen am Straßenrand umgepflügt. Fruchtwechsel ist notwendig. Alles muss in Ordnung gebracht werden“, sagte Alexander Lukaschenko. „Ich sehe in Schitkowitschi überhaupt keine Probleme. Es ist eine große, lebendige Stadt mit Potenzial.“

Der Präsident unterstrich gegenüber Beamten und Wirtschaftsvertretern die Bedeutung der Lohnzahlungen für die Arbeiter. „Selbst wenn dem Geschäftsführer nur noch ein Kopeke bleibt, sollte er diesen seinen Mitarbeitern geben. Wir müssen die Menschen bezahlen, egal was es kostet, aus allen verfügbaren Quellen, selbst wenn das Unternehmen nicht profitabel ist“, betonte das Staatsoberhaupt.

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