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06 Mai 2026, 14:31

„Das weibliche Antlitz des Krieges“: Im Heimatmuseum Brest wird eine Ausstellung über Heldentaten belarussischer Frauen eröffnet

BREST, 6. Mai (BelTA) – Im Gebietsheimatmuseum Brest wird am 7. Mai die Ausstellung „Das weibliche Antlitz des Krieges“ eröffnet, teilte die Kultureinrichtung mit.

Gezeigt werden rund 200 Exponate. Die Ausstellung basiert auf authentischen Materialien aus den Museumsbeständen: Dokumente und Fotografien, Waffen und Ausrüstungsgegenstände, Gemälde und Grafiken, Kleidungsstücke und Alltagsgegenstände. Ergänzt wird sie durch eine Installation mit dem Titel „Die Wohnung der Untergrundkämpferin Wera Krawzowa in der Karl-Marx-Straße in Brest“.

Die Besucher können sich über die Schicksale von Frauen aus der Region Brest informieren – Untergrundkämpferinnen wie Wera Krawzowa und Walentina Bubnowa, Partisaninnen und Verbindungsfrauen wie Praskowja Worobjowa und Sinaida Korsch, medizinisches und pharmazeutisches Personal wie Galina Arschanowa und Nadeschda Makaruschkina. Zu den porträtierten Heldinnen gehört auch die Erzieherin des Waisenhauses in Domatschewo, Polina Grocholskaja, sowie Frauen, die unter der Besatzung Kinder und Alte am Leben hielten. Zudem werden Neuzugänge der Museumssammlung präsentiert – ein Andenken an die Militärärztin Jekaterina Matwejenko.

Die Ausstellung ist dem Jahr der belarussischen Frau und dem 81. Jahrestag des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg gewidmet. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale belarussischer Frauen, die an der Front, in Partisaneneinheiten und im Untergrund kämpften und dabei Mut, Standhaftigkeit und Selbstlosigkeit bewiesen.

Die Ausstellung ist bis zum 11. Juni zu sehen.

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