MINSK, 4. Mai (BelTA) - Am Vorabend des 81. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg fand in der Mittelschule Nr. 36 „Guljam Jakubow“ in Minsk eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des gefallenen usbekischen Soldaten statt.
Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Usbekistan in der Republik Belarus, Rachmatulla Nasarow, betonte die Bedeutung des Gedenkens an die Helden. „Es erfüllt mich mit großer Stolz und Freude, dass man hier im fernen Belarus meinen Landsmann Guljam Jakubow so ehrt und achtet. Er war ein junger Mann, genau wie die Schüler, die heute an dieser Veranstaltung teilnehmen. Doch er musste sein Leben lassen, als es gerade erst begann“, sagte der Botschafter.

„Usbekistan, das damals sechs Millionen Einwohner hatte, mobilisierte rund zwei Millionen Soldaten. Mehr als 538.000 von ihnen fielen, über 800.000 wurden verwundet und 60.000 kehrten als Kriegsinvaliden zurück. Wir sind sehr dankbar, dass das Andenken an unsere Vorfahren in Belarus so hochgehalten wird. Im Namen meines Volkes möchte ich unseren belarussischen Freunden dafür danken, dass sie die Erinnerung an unsere Helden bewahren“, erklärte der Diplomat.
Der erste stellvertretende Generalsekretär der GUS, Igor Petrischenko, betonte, dass Belarus aller gedenke, die auf seinem Boden gefallen sind. „Wir ehren den Heldenmut all jener, die gemeinsam gekämpft und die Festung Brest, Moskau, Leningrad sowie viele andere Städte und Dörfer gegen den Feind verteidigt haben. Wir setzen die Suche nach denjenigen fort, die in jenen schrecklichen Jahren ihr Leben verloren haben“, sagte er.
Igor Petrischenko rief dazu auf, das Andenken an den Heldenmut unserer Vorfahren zu bewahren und Geschichtsfälschungen entschieden entgegenzutreten. „Wir müssen der Geschichtsfälschung widerstehen, die in westlichen Ländern immer mehr um sich greift. Die große Leistung unseres Volkes darf nicht aus unserem Gedächtnis getilgt werden. Wir müssen diese Erinnerung in unseren Herzen bewahren und an künftige Generationen weitergeben“, betonte er.
Roman Melnik, Leiter der Kreisverwaltung Leninski von Minsk, wandte sich mit Abschiedsworten an die Schüler: „Dies ist die Geschichte der Heldentaten unserer Großväter und Urgroßväter, die ihr Vaterland verteidigten. Ihr müsst euch daran erinnern, dass ihr sie weitertragen müsst. Und lasst dies euer Beitrag zum Schutz des Andenkens an jene Menschen sein, die leider nicht mehr unter uns weilen, aber in unseren Herzen weiterleben sollten.“
Hauptmann Guljam Jakubow kommandierte eine Maschinengewehrkompanie des 556. Schützenregiments der 169. Schützendivision. Am 23. Juni 1944 durchbrach Jakubows Kompanie während der Operation ‚Bagration‘ die Verteidigungsstellungen südöstlich des Dorfes Ludtschizy im Kreis Bychow. Innerhalb von 20 Stunden gerieten sie unter mehr als 40 Gegenangriffe. Die Maschinengewehrschützen setzten sich entschlossen zur Wehr und schalteten über 425 feindliche Soldaten und Offiziere aus. Am Ende des Tages war die Kompanie vollständig eingekesselt. Dennoch hielten die Soldaten ihre Stellungen. Die meisten von ihnen, darunter auch Guljam Jakubow selbst, fielen im Kampf.
Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Usbekistan in der Republik Belarus, Rachmatulla Nasarow, betonte die Bedeutung des Gedenkens an die Helden. „Es erfüllt mich mit großer Stolz und Freude, dass man hier im fernen Belarus meinen Landsmann Guljam Jakubow so ehrt und achtet. Er war ein junger Mann, genau wie die Schüler, die heute an dieser Veranstaltung teilnehmen. Doch er musste sein Leben lassen, als es gerade erst begann“, sagte der Botschafter.

„Usbekistan, das damals sechs Millionen Einwohner hatte, mobilisierte rund zwei Millionen Soldaten. Mehr als 538.000 von ihnen fielen, über 800.000 wurden verwundet und 60.000 kehrten als Kriegsinvaliden zurück. Wir sind sehr dankbar, dass das Andenken an unsere Vorfahren in Belarus so hochgehalten wird. Im Namen meines Volkes möchte ich unseren belarussischen Freunden dafür danken, dass sie die Erinnerung an unsere Helden bewahren“, erklärte der Diplomat.
Der erste stellvertretende Generalsekretär der GUS, Igor Petrischenko, betonte, dass Belarus aller gedenke, die auf seinem Boden gefallen sind. „Wir ehren den Heldenmut all jener, die gemeinsam gekämpft und die Festung Brest, Moskau, Leningrad sowie viele andere Städte und Dörfer gegen den Feind verteidigt haben. Wir setzen die Suche nach denjenigen fort, die in jenen schrecklichen Jahren ihr Leben verloren haben“, sagte er.
Igor Petrischenko rief dazu auf, das Andenken an den Heldenmut unserer Vorfahren zu bewahren und Geschichtsfälschungen entschieden entgegenzutreten. „Wir müssen der Geschichtsfälschung widerstehen, die in westlichen Ländern immer mehr um sich greift. Die große Leistung unseres Volkes darf nicht aus unserem Gedächtnis getilgt werden. Wir müssen diese Erinnerung in unseren Herzen bewahren und an künftige Generationen weitergeben“, betonte er.
Roman Melnik, Leiter der Kreisverwaltung Leninski von Minsk, wandte sich mit Abschiedsworten an die Schüler: „Dies ist die Geschichte der Heldentaten unserer Großväter und Urgroßväter, die ihr Vaterland verteidigten. Ihr müsst euch daran erinnern, dass ihr sie weitertragen müsst. Und lasst dies euer Beitrag zum Schutz des Andenkens an jene Menschen sein, die leider nicht mehr unter uns weilen, aber in unseren Herzen weiterleben sollten.“
Hauptmann Guljam Jakubow kommandierte eine Maschinengewehrkompanie des 556. Schützenregiments der 169. Schützendivision. Am 23. Juni 1944 durchbrach Jakubows Kompanie während der Operation ‚Bagration‘ die Verteidigungsstellungen südöstlich des Dorfes Ludtschizy im Kreis Bychow. Innerhalb von 20 Stunden gerieten sie unter mehr als 40 Gegenangriffe. Die Maschinengewehrschützen setzten sich entschlossen zur Wehr und schalteten über 425 feindliche Soldaten und Offiziere aus. Am Ende des Tages war die Kompanie vollständig eingekesselt. Dennoch hielten die Soldaten ihre Stellungen. Die meisten von ihnen, darunter auch Guljam Jakubow selbst, fielen im Kampf.
Die Gedenkveranstaltung fand im Rahmen einer gemeinsamen Kampagne des Rates der Ständigen Bevollmächtigten Vertreter der GUS-Staaten und der Führung des Exekutivkomitees der GUS statt, um das Andenken an die Helden der Sowjetunion - Bürger der GUS-Staaten - zu bewahren, nach denen Straßen in der belarussischen Hauptstadt benannt sind und deren Heldentaten mit der Befreiung von Belarus von den nationalsozialistischen Besatzern verbunden sind.
