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04 Mai 2026, 16:42

GKNT berichtet über Entwicklung der belarussisch-serbischen Innovationskooperation

MINSK, 4. Mai (BelTA) - Tatjana Stoljarowa, stellvertretende Vorsitzende des Staatskomitees für Wissenschaft und Technologie (GKNT), sprach über die Entwicklung der belarussisch-serbischen Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation.

Tatjana Stoljarowa erinnerte daran, dass die belarussisch-serbische Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation im Rahmen des zwischenstaatlichen Abkommens zwischen den beiden Ländern über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit vom 6. März 1996 erfolgt.

Elf Sitzungen der gemeinsamen belarussisch-serbischen Kommission für wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit fanden bereits statt. Den belarussischen Teil der Kommission leitet die stellvertretende Vorsitzende des GKNT, den serbischen Teil der stellvertretende Minister für Bildung, Wissenschaft und technologische Entwicklung der Republik Serbien.

Zudem organisiert das GKNT auf belarussischer Seite einen Wettbewerb für belarussisch-serbische Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Im Rahmen dieser Kooperation wurden bereits über 60 Projekte erfolgreich umgesetzt – unter anderem in den Bereichen Ingenieurwesen, Physik und Mathematik, Agrarbiologie und Chemie sowie in den Feldern Nanomaterialien, Materialwissenschaften und Informationstechnologie.

Im Anschluss an die 10. Sitzung der gemeinsamen Kommission vereinbarten das Staatskomitee für Wissenschaft und Technologie und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und technologische Entwicklung Serbiens einen Wettbewerb für gemeinsame wissenschaftliche und technische Projekte für 2023-2024 und führten diesen erfolgreich durch. Zwölf gemeinsame Projekte wurden in den Bereichen Medizin, Informatik, neue Materialien und Biotechnologie realisiert.

Es wurden effektive Ansätze, Technologien und Methoden zur Probenahme, Probenvorbereitung und Analyse von Abwasser für den Nachweis und die molekulare Identifizierung von SARS-CoV-2 entwickelt. Die erzielten Ergebnisse dienen als Grundlage für den Aufbau eines nationalen methodischen Rahmens für die Abwasserepidemiologie, um die Überwachung von Krankheitserregern anderer Virusinfektionen (z. B. enterale oder respiratorische Infektionen) zu ermöglichen

Darüber hinaus wurde ein einzigartiger Komplex biologisch aktiver Substanzen auf Basis von Soja, Luzerne und Klee entwickelt, der immunmodulatorische und adaptogene Wirkungen besitzt und die Funktionsfähigkeit des pflanzlichen Fortpflanzungssystems unter Stressbedingungen stimuliert.

An einem Institut der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus wurden „Methodische Empfehlungen zur Profilierung von Soja-, Luzerne- und Klee-Genotypen“ entwickelt.

Darüber hinaus wurde eine Methodik zur Erstellung einer Bilddatenbank und zur Berechnung subjektiver Qualitätsbewertungen entwickelt. Die Ergebnisse werden zur Lösung verschiedener Anwendungsprobleme bei der schnellen Analyse und Aussortierung von digitalen Bildern (z. B. aus den Bereichen Medizin und Luft- und Raumfahrt) mit unzureichender Qualität während der Registrierung eingesetzt.

Es wurden Laserbehandlungsverfahren für Hartbeschichtungen entwickelt und implementiert, die die Struktur, Zusammensetzung und Eigenschaften der bestrahlten Materialien verändern. Zudem wurde ein Verfahren zur schnellen Sterilisation von Objekten komplexer Formen und Größen im medizinischen Bereich entwickelt.

Im Anschluss an die 11. Sitzung der Kommission wurde ein Wettbewerb für gemeinsame belarussisch-serbische wissenschaftliche und technische Projekte in prioritären Bereichen der bilateralen Zusammenarbeit ausgeschrieben. Diese umfassen Informations- und Kommunikationstechnologien, künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Energie, Maschinenbau und Landwirtschaft. Auf Grundlage der Wettbewerbsergebnisse wählten die Partner vier wissenschaftliche und technische Projekte in den Bereichen bioorganische Chemie, Nanotechnologie und Landwirtschaft für die gemeinsame Umsetzung in den Jahren 2026-2028 aus. Diese Projekte werden bereits von beiden Seiten umgesetzt.

Nächstes Jahr präsentiert Belarus seine Nationale Ausstellung auf der EXPO 2027 in Belgrad. Das Staatakomitee für Wissenschaft und Technologie wird voraussichtlich im Rahmen der gemeinsamen Sektion das Potenzial des belarussischen Wissenschafts- und Technologiesektors aufzeigen.
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