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12 Februar 2026, 16:45

Splitter eines der größten Meteoriten ist im Museum Lida zu sehen

GRODNO, 12. Februar (BelTA) – Die Geschichte des berühmten Eisenmeteoriten von Sikhote-Alin, der am 12. Februar 1947 in die Erdatmosphäre über Ostsibirien eintrat, wird im Kunsthistorischen Museum der Stadt Lida erzählt. Hier wird nämlich ein Splitter von diesem Meteoriten ausgestellt. 

Äußerlich ist der Splitter fast nicht von gewöhnlichen Kopfsteinpflastern zu unterscheiden, und er ist im Schaufenster der Ausstellung „Steinregenbogen“ schwer zu erkennen. In der Tat ist dieses „Kopfsteinpflaster“ ein Splitter des berühmten Sikhote-Alin-Meteoriten, der am 12. Februar 1947 beim Eintritt in die Atmosphäre zusammenbrach und in Form eines Meteoritenregens fiel.  

„Der Sikhote-Alin-Meteorit ist einer der größten Meteoriten, die auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR zerplatzt waren. Er fiel am 12. Februar 1947 um 10.38 Uhr in Primorje in den Bergen von Sikhote-Alin. Das blendende Licht des Meteoriten war in Chabarowsk und in anderen Orten zu sehen. Der etwa 23 Tonnen schwere Klumpen zerfiel beim Eindrngen in die Atmosphäre in unzählige Bruchstücke, die als Meteoritenschauer niedergingen. Auf der Erdoberfläche wurden 30 Einschlagkrater mit einem Durchmesser von 7 bis 28 m und einer Tiefe von bis zu 6 m gefunden. Der größte gefundene Meteorit-Splitter wiegt 1745 kg. Die Piloten des fernöstlichen Geologischen Amtes haben als erste über den Fallort des himmlischen Körpers berichtet. Der Anteil an Eisen im Meteoriten betrug laut chemischer Analyse 94%“, hieß es. 

Das Kunsthistorische Museum in Lida beherbergt einen großen Splitter des berühmten Meteoriten mit einem Gewicht von mehr als 2794 Gramm. Das Stadtplanetarium hat den Fund an das Museum übergeben. Woher er aber im Planetarium selbst angekommen war, bleibt ein Rätsel.

Am Geburtstag des größten Meteoriten hat das Kunsthistorische Museum eine Führung zum Sikhote-Alin-Meteorit organisiert. Während der Führung werden viele Geheimnisse des Universums „erforscht.“ Die Ausstellung ist bis zum 20. Februar geöffnet. 
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