MINSK, 19. April (BelTA) – Für die belarussisch-russischen Beziehungen ist das laufende Jahr recht gut gestartet. Das betonte der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter von Belarus in Russland, Juri Seliwerstow, in einem Interview mit Belarus 1.
„Das Jahr hat sehr gut begonnen, was die belarussisch-russischen Beziehungen betrifft. Zu Beginn des Jahres fand in Russland die Unionsregierungssitzung unter Beteiligung der beiden Ministerpräsidenten statt, ebenso der Oberste Staatsrat, in dem die Staatschefs bestimmte Ergebnisse der Arbeit entgegennahmen und Vorgaben für die weitere Entwicklung machten“, so der Botschafter.
Juri Seliwerstow wies darauf hin, dass heutzutage Hochtechnologien, bestimmte Güter und Energieressourcen zu einem Element des unverhohlenen kommerziellen Erpressung werden. „Und wir sehen, wie sich diese Situation in der ganzen Welt entwickelt. Es ist klar: Wenn wir nicht über die Technologien verfügen, die wir benötigen, um den unterbrechungsfreien Betrieb von eigentlich ganz gewöhnlichen Baugruppen und Aggregaten zu gewährleisten, wenn uns bestimmte Ersatzteile fehlen, die wir nicht in einen Traktor oder Bus einbauen können, sind die Folgen offensichtlich. Es lohnt sich nicht einmal, sie zu nennen“, betonte Juri Seliwerstow.
